Newsletter Februar 2019

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Inhalt:

  1. Aktuelles
  2. Förderungen und Preise
  3. Veranstaltungen
  4. Nachrichten aus Hochschule und Politik

 


 

AKTUELLES


Kennen Sie GERD?

GERD (Gender Extended Research and Development-Modell) ist eine Vorgehensweise, um soziale Komponenten in die rationale Analytik der Informatik zu integrieren. Die Fakultät Informatik der OVGU hat bereits positive Erfahrungen in der Anwendung dieses Modells. Das GERD-Modell kann für alle Disziplinen zu einer Erweiterung und Entwicklung von Forschungsfragen führen.

GERD kann die Lösung sein, wie beispielsweise Menschenbild, zielgruppengerechte Sprache oder Genderthemen in die Entwicklung von IT-Produkten einbezogen werden können und soll die Forschenden bestenfalls dazu anregen, die gesellschaftliche Einbettung der eigenen Forschung differenziert zu reflektieren und neue Denkrichtungen in Prozessen von Forschung und Entwicklung anzustoßen.

Dazu nimmt das GERD-Modell die Kernprozesse der Informatikforschung und -entwicklung auf und verknüpft diese durch Reflexion mit Gender- und Diversity-Konzepten. Es geht also nicht um ein neues Vorgehensmodell, sondern um eine Erweiterung bisheriger Vorgehensweisen. Sieben Kernprozesse oder Phasen von Forschung und Entwicklung (Anstöße, Vorhabensdefinition, Analyse, Modell-, Konzeptbildung, Realisierung, Evaluation, Verbreitung) werden wiederholt durchlaufen, wobei jeder Kernprozess exemplarisch durch einige Teilaktivitäten (Situation, Ressourcen, Zielgruppen, Methodenplanung, Technologie, Risiken, Gestaltungslösung, Prototypen, Verifikation, Dokummentation, Support etc.) charakterisiert wird. Gerahmt werden die Phasen durch sog. Reflexionsaspekte, die sich an grundlegenden Forschungsgegenständen der Gender- und Diversity-Studies orientieren (z.B. Wissen, Nutzen, Sprache, Menschenbild, Werte, Machtverhältnisse, Arbeitskultur etc.) und zu einer erweiterten Betrachtung von Forschungsfragen führen und Entwicklungsentscheidungen anregen sollen. Unter diesem Link  finden Sie weiterführende Informationen, eine Grafik zum Prozessablauf und auch den Fragenkatalog.


Qualifizierungsprogramm COMETiN startet ab April 2019 in die neue Runde - Bewerbungsfrist bis 01. März 2019

COMETiN - Das Qualifizierungsprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen richtet sich an Frauen, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen und eine Professur oder eine andere Leitungsfunktion in Wissenschaft und Forschung anstreben. Das Programm bietet die Möglichkeit, sich im Rahmen verschiedener Module kontinuierlich und nachhaltig mit der Planung und Umsetzung ihrer Karriereschritte auseinanderzusetzen, ihre akademischen Schlüsselqualifikationen zu erweitern sowie fördernde Beziehungen zu Wissenschaftler*innen aufzubauen. Das Programm unterstützt die individuelle Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen ab der Promotionsphase. Teilnehmen können Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Fachrichtungen. Der nächste Durchgang startet am 09. April 2019. Die Bewerbungsfrist endet am 01. März 2019. Zur Anmeldung geht es hier.


Karrieretag: PHD What’s next? Promotion und dann? am 07.03.2019

Am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg findet am 7. März 2018 von 9 bis 18 Uhr der Karrieretag „PhD. What’s next?“ statt. RednerInnen mit einer wissenschaftlichen Ausbildung, die ihren Weg in der Wissenschaft, in der Wirtschaft, in Start-ups oder in großen Unternehmen gefunden haben, teilen ihre Erfahrungen. Sie werden über ihre Ziele sprechen, über die erste Jobsuche und über die Herausforderungen, die Work-Life-Balance zu finden. Es ist keine Registrierung und keine Gebühr erforderlich und es gibt das Angebot, kostenlos den eigenen Lebenslauf checken zu lassen.


Weltfrauentag am 08.03.2019

Der Internationale Frauentag, Weltfrauentag oder Frauenkampftag entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen und fand erstmals am 19. März 1911 statt. Im Jahr 1919 kämpften Frauen gemeinsam für ihr Wahlrecht und 100 Jahre später kann beobachtet werden, wie reaktionäre Kräfte weltweit erstarken und bestehende Ungerechtigkeiten nicht nur gefestigt, sondern bereits Erkämpftes wieder bedroht wird.

Am 08. März 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr findet auf dem Alten Markt in Magdeburg die Demonstration "You can't keep us down! Rise&Re[sist]er!" zum Internationalen Frauentag statt, welche vom Feministischen Kollektiv Magdeburg und dem FemRef des Stura Magdeburg organisiert wird.

Am 08. März 2019 ab 10.00 Uhr stellen sich 5 selbstständige Ingenieurinnen sich und ihren Werdegang auf folgender Website vor: https://www.frau-liebt-bau.de/weltfrauentag-2019 und erzählen, wie sie es dorthin geschafft haben. Im Anschluss können Fragen gestellt werden.

Am 18. März 2019, 18.00 Uhr lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, Berlin, zu einer Diskussion mit internationalen Gästen zum Thema „Feminism and women's rights under attack!  Internationale Perspektiven und Gegenstrategien" ein. Wie stellt sich die Situation der Frauen in verschiedenen Weltregionen dar, wie verändern sich die Kämpfe um Frauenrechte und wie sehen erfolgreiche Strategien gegen Antifeminismus aus. Eine verbindliche Anmeldung ist noch bis zum 11. März über ein Anmeldeformular möglich.


Anmeldung zur Frühjahrsakademie bis 11.03.2019

Die Frühjahrsakademie 2019 ist die erste von vier Blockwochen in diesem Jahr an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das thematisch breit gefächerte Angebot an halb- und ganztägigen Workshops und Werkstätten bietet Gelegenheit zum Austausch und ist für alle Lehrenden der OVGU sowie aller sachsen-anhaltischen Hochschulen geöffnet. Die Akademie findet vom 25. bis 29.03.2019 in den Räumlichkeiten des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (Niels-Bohr-Straße 1, Wissenschaftshafen) statt. Eine Anmeldung für die Angebote ist ab sofort und bis zum 11.03.2019 möglich. Dazu ist eine kurze Mail mit den gewünschten Kursen an folgende E-Mail-Adresse zu richten: zww@ovgu.de. Weiterführende Informationen sind unter folgendem Link zu finden: www.ovgu.de/laborlehre.


Workshop "Wie gerecht bin ich bei der Wissensvermittlung? Diskriminierungskritische Kommunikation in der eigenen Lehrpraxis" am 26.03.2019

Studierende sind nicht gleich Studierende. Lehrende sind nicht gleich Lehrende. Ein Seminar ist nicht wie das andere. Ziel des Workshops ist, sich über die Vielfalt von Studierenden bewusst zu werden, die eigene Lehre und den eigenen Lehrstil zu reflektieren und sich mit anderen darüber auszutauschen, wie eine diskriminierungskritische Didaktik entwickelt werden kann. Dabei werden Techniken und Strategien vorgestellt, die einen Umgang mit Vielfalt auf unterschiedlichen Ebenen erlauben und die die produktive und gleichberechtigte Teilhabe aller Studierenden ermöglichen sowie Handlungsspielräume entfalten. Dieses Wissen soll in konkreten Beispielen aus der Lehrpraxis der Teilnehmenden einfließen und direkte Umsetzung in der Planung finden. Der Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf dem Thema Kommunikation, Sprache und (Selbst-)wahrnehmung. Es sollen kommunikative Kompetenzen zur gender- und diversitysensiblen Gestaltung von Interaktionsprozessen erworben und Selbstreflexionsprozesse initiiert werden. Dabei geht es vor allem um die Wahrnehmung der eigenen Position als Lehrende/r und der Vielfalt der Studierenden. Wesentlich ist die Frage, wie diskriminierungskritische Kommunikation und Argumentation (z.B. gegen Gender Bashing) in die eigene Lehrpraxis transferiert werden kann. Der Workshop findet im Rahmen der Frühjahrsakademie am 26.03.2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr im ZWW statt. Anmeldeschluss ist der 11.03.2019 unter : zww@ovgu.de. Weiterführende Informationen sind unter folgendem Link zu finden: www.ovgu.de/laborlehre.


MA-Newsletter „Zum Zukunftstag an die Uni“ am 28.03.2019

Es sind noch Plätze frei für den Zukunftstag an der Uni! Mitarbeitende können ihre Kinder noch für eines der über 20 Angebote zum bundesweiten Girls‘- und Boys‘-Day am 28. März 2019 anmelden. Auf diesem Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung haben Schülerinnen und Schüler abseits von Geschlechterstereotypen die Möglichkeit, die vielfältigen Zukunfts- und Karrieremöglichkeiten an der Universität kennenzulernen. Ob Bildung und Erziehung, Gesundheit und Soziales, ob Mathematik oder Informatik, ob Naturwissenschaft und Technik oder Wirtschaft und Management die Auswahl an Mini-Vorlesungen und Workshops ist groß. Doch es ist Eile geboten, die Plätze sind sehr begehrt.


Ladies Night an der OVGU am 11.04.2019

Die Ladies Night for Women in Engineering Sciences ist Teil einer OVGU Vortragsreihe zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses, die den Schwerpunkt auf die Karrierewege von Frauen legt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an StudentInnen, DoktorandInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Engineering-Bereich der MINT-Disziplinen sowie an Schülerinnen, die sich für technische Berufe interessieren. Von 12:00 bis 16:00 Uhr findet ein Karrieremarkt auf dem Mensavorplatz und in der Unibibliothek statt, auf dem sich verschiedene Akteur*innen der Hochschule vorstellen, die Möglichkeit für einen Bewerbungsmappencheck sowie Bewerbungsfotos besteht und MakerLabs Führungen und diverse Ausstellungen angeboten werden. Ab 16:30 Uhr werden interessante Vorträge im Max-Planck-Institut Magdeburg gehalten sowie die Preisverleihung des Nachwuchspreises der Ladies Night for Women in Engineering Sciences stattfinden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Familienbrunch im Frühjahr 2019

Am 13. April 2019 findet wieder ein Familienbrunch statt. Auch in diesem Jahr sind sowohl Familien der Otto-von-Guericke Universität als auch Studierende und Beschäftigte der Hochschule Magdeburg-Stendal eingeladen. Seien Sie gespannt auf ein spannendes Theaterstück und vielfältige Spiel- und Bastelangebote für Groß und Klein.


helpING! - Zukunfts-Orientierungs-Akademie vom 23.04.2019 - 28.04.2019 in Halle
heIpING! ist eine innovative Akademie zur Berufs- und Studienwahlorientierung, die vom 23.04. bis 28.04.2019 in Halle an der Saale stattfindet. Sie hat das Ziel, interessierte Schülerinnen der Oberstufe für Studiengänge und Berufe im MINT-Bereich zu motivieren.
Die Schülerinnen erkunden während der Akademie das Arbeitsfeld der MINT-Branche, lernen viele Akteure sowie Institutionen und Firmen kennen und setzen bereits ein kleines MINT-Projekt um. Durch ein Mentoring-Programm soll den Schülerinnen der Berufseinstieg in den Zukunftsmarkt im MINT-Bereich erleichtert werden.
Und hierfür werden zur Unterstützung Mentorinnen gesucht. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Programmübersicht.


Save the date: Career Day 2019 - Perspectives for Women in Life Sciences am 20.06.2019 am Leibniz-Institut Magdeburg

Der Sonderforschungsbereich "Neurobiologie motivierten Verhaltens" (SFB779) der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg veranstaltet seit 2013 im Rahmen der Förderung junger Wissenschaftlerinnen Karrieretage am Leibniz-Institut. Seit 2014 erfolgt dies in Zusammenarbeit mit dem SFB 854, lokalen Graduiertenkollegs und außeruniversitären Forschungsverbünden. Zusätzlich zu den Sprecherinnen aus dem akademischen und industriellen Segment wird auch in diesem Jahr am 20.06.2019 am Leibniz-Institut Magdeburg ein Fotoshooting, ein Bewerbungsmappencheck sowie einen Workshop zum Thema „Career Development“ am Nachmittag stattfinden. Weitere Informationen werden noch bekannt gegeben.


MakerLabs der OVGU für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen kostenfrei

Wer die Prototypenwerkstätten der Universität noch nicht kennt, ist herzlich eingeladen, während der monatlichen Führungen und regelmäßigen Sprechzeiten einen Blick hinein zu werfen. Die Nutzung der MakerLabs ist für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen des Landes Sachsen-Anhalt kostenfrei. Nutzen Sie die geschaffenen Voraussetzungen und Potenziale. Die Betreuer*innen freuen sich auf interessante Projekte und stehen allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Einen Überblick über die verschiedenen MakerLabs bietet außerdem ein Booklet. Kontakt: Dr. Ingo Böhlert, Telefon: 0391 67- 57056.

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FÖRDERUNGEN UND PREISE


Ausschreibungsstart Deutscher Studienpreis 2019 bis 01.03.2019

Der Wettbewerb richtet sich an Promovierte aller Fachrichtungen, die im Jahr 2018 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten und zählt mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 01. März 2019. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich online anmelden. Nähere Informationen gibt es hier.


Bewerbung für Lise Meitner Group Excellence Program der Max-Planck-Gesellschaft bis 15.03.2019

Die Max-Planck-Gesellschaft ruft zur Einreichung von Bewerbungen für das Lise Meitner Group Excellence Program auf. Den erfolgreichen Kandidat*innen wird zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren eine Lise Meitner Gruppe an einem geeigneten Max-Planck-Institut angeboten. Dazu gehören eine W2-Stelle (entspricht einer Assistenz- oder außerordentlichen Professor*innenstelle) und zusätzliche Ressourcen für Forschungspositionen sowie ein Budget für die Realisierung des Projekts. Ziel des Lise Meitner Excellence Program ist es, die Zahl der Wissenschaftlerinnen auf hochqualifizierten Stellen zu erhöhen. Obwohl das Programm grundsätzlich allen Bewerber*innen offen steht, konzentriert es sich in erster Linie auf die Rekrutierung von hochqualifizierten Frauen. Die erfolgreichen Kandidat*innen haben die Möglichkeit, an einem Tenure Track Programm teilzunehmen, das zu einer besetzten W2-Stelle und einer weiteren finanziellen Unterstützung der Forschungsgruppe nach einer erfolgreichen Evaluierung führt. Für diese exzellenten Wissenschaftlerinnen ist eine weitere Karriereentwicklung möglich, einschließlich der Berücksichtigung einer zukünftigen W3-Stelle innerhalb der MPG. Bewerbungen werden vom 15. Februar bis 15. März 2019 angenommen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.mpg.de/lise-meitner-excellence-program/announcement.


Öffnung der Ausschreibungen des Arbeitsprogramms 2019 im Programmteil 6 von Horizont 2020

Die EU-Kommission hat am 06.11.2018 die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms 2019 im Programmteil "6. Gesellschaftliche Herausforderung: Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften" (Societal Challenge 6 SC6) von Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, geöffnet. Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge von Verbünden mit Partner/innen aus mindestens drei Ländern läuft bis zum 14.03.2019. In den drei Calls "Migration", "Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution" und "Governance for the future" sind 24 Topics mit einem Gesamtbudget von circa 160 Mio. ausgeschrieben. Die gesamte Themenliste und die Links zu den einzelnen Topics finden Sie auf der Internetpräsenz der Nationalen Kontaktstelle Gesellschaft. In allen drei Calls werden explizit geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven zu aktuell drängenden Themen wie Integration von Geflüchteten, Digitalisierung, gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit, Extremismus, kultureller Identität, sozialer Ungleichheit u.a. gesucht.


Margherita-von-Brentano-Preis - Bewerbung bis 26.03.2019

Seit 1995 wird an der Freien Universität Berlin der Margherita-von-Brentano-Preis für besondere Leistungen in der Geschlechterforschung bzw. der Gleichstellung vergeben. Aktuell wird der Preis alle zwei Jahre verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert. Das Bewerbungsverfahren wird seit 2017 vom Margherita-von-Brentano-Zentrum organisiert. Zurzeit läuft die Bewerbungsphase für den Margherita-von-Brentano-Preis 2019. Der Einsendeschluss ist der 26. März 2019. Weitere Informationen zu den Zielen, zum Bewerbungsprozedere und zu den Vergabekriterien des Preises finden Sie hier. Über die Geschichte des Preises und die bisherigen Preisträger*innen können Sie hier mehr erfahren.


 15. IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland - Bewerbung bis 31.03.2019

Pfiffige Ideen sind beim 15. IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland gefragt. Bis zum 31. März 2019 können Bewerbungen für die Branchen Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences eingereicht werden. Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert. Der Gesamtsieger bzw. die Gesamtsiegerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Teilnahme beim IQ-Innovationspreis erfolgt einfach und schnell über das Online-Bewerbungsformular. Kontakt: Jonas Crackau, Telefon: 0391 67-57049


Erfinderinnenpreis women & work im Rahmen der Europäischen Leitmesse für Frauen und Karriere am 04.05.2019

Bereits zum 3. Mal wird der Erfinderinnenpreis in diesem Jahr verliehen. Von einer Jury ausgezeichnet werden Frauen für ihre innovativen Ideen und bahnbrechenden Erfindungen. Eine Bewerbung ist noch bis zum 10. April möglich. Ab sofort können sich Frauen ab 18 Jahren bewerben, die eine Erfindung in Deutschland entwickelt und/oder beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Europäischen Patentamt angemeldet haben. Die diesjährige Preisverleihung findet am 4. Mai um 11:00 Uhr im Rahmen der women&work, Europas Leitmesse für Frauen & Karriere statt (FORUM der Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main). Weitere Infos zum Erfinderinnenpreis finden Sie auf www.Erfinderinnenpreis.de


 Reisefonds für Wissenschaftlerinnen

Ab September bietet das Büro für Gleichstellungsfragen wieder die Möglichkeit, Anträge zu Tagungsreisen und Forschungsaufenthalten für Wissenschaftlerinnen der OVGU finanziell zu unterstützen. Die Förderung ist dabei von den verfügbaren Mitteln abhängig und begrenzt. Gefördert werden kann die aktive Teilnahme an Tagungen, Workshops und Kongressen im In- und Ausland. Eine aktive Teilnahme setzt die Präsentation eines Posters oder eines Vortrags bei der Veranstaltung voraus. Hier geht es zur Antragstellung und weiteren Informationen.


Abschlussstipendium für Promovierende mit Familienverantwortung und Finanzierungslücke

Promovierende mit Familienverantwortung (z. B. Kinderbetreuung, Elternpflege)  und Finanzierungslücke können sich um ein Abschlussstipendium für die finale Phase ihrer Promotion bewerben. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Referentin des Büros für Gleichstellungsfragen unter irene.koch@ovgu.de

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VERANSTALTUNGEN


Verleihung Anne-Klein-Frauenpreis am 01.03.2019

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis 2019 werden die drei deutschen Ärztinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász für ihre Verteidigung des Informationsrechts von Frauen ausgezeichnet. Die zwei Gynäkologinnen und die Allgemeinmedizinerin wurden wegen vermeintlicher Werbung für Schwanger­schafts­abbrüche angezeigt. Das wird als Verstoß gegen §219a Strafgesetzbuch beurteilt. Alle drei weigern sich, die Information über ihre ärztliche Leistung von ihren Webseiten zu nehmen. Die drei Ärztinnen führen einen gerichtlichen und öffentlichen Streit um das freie Informationsrecht von Frauen und für die Abschaffung von §219a STGB, der bis vor das Bundesverfassungsgericht gebracht werden könnte. Die Laudatio wird Annalena Baerbock halten, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen. Weiterführende Informationen und Veranstaltungshinweise finden Sie unter dem folgenden Link.


 Konferenz zur Gleichstellungspolitik am 14.03.2019 in Magdeburg

Zum Thema "Ostdeutsche Frauen sind immer noch anders, Über Ost-West-Unterschiede in der Gleichstellungspolitik und mentale sowie strukturelle Hemmnisse heute" findet am 14.03.2019 von 16:00 bis 20:00 Uhr im Seminarraum der RLS, Ebendorfer Straße 4 in 39108 Magdeburg eine Konferenz zur Gleichstellungspolitik als gemeinsame Veranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Zum Hintergrund: Die Gleichberechtigung von Frauen in der DDR wird von den einen als gesellschaftlicher Wert betrachtet, von den anderen als Notlösung aus wirtschaftlichen Zwängen heraus. War die Gleichstellung von Frauen im Osten tatsächlich besser oder brauchte man nur ihre Arbeitskraft? Frauenwahlrecht, Bildungsbeteiligung, Kinderbetreuung, Elternzeit Was behindert heute die Gleichstellung der Geschlechter? Parität was kann die Quote? Zu weiterführenden Informationen geht es hier.


 Interdisziplinäres Symposium für Frauen im MINT Bereich ISINA am 25. und 26.03.2019

Vom 25. bis 26. März 2019 findet an der Technischen Universität Chemnitz bereits zum sechsten Mal das Interdisziplinäre Symposium für Frauen im MINT-Bereich ISINA statt. Die Veranstaltung dient in erster Linie dem fachlichen und interdisziplinären Austausch zwischen den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Hochkarätige Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studentinnen aus den MINT-Fachbereichen können sich miteinander vernetzen und vielversprechende Kooperationen aufbauen. Des Weiteren findet im Rahmen des Symposiums die Verleihung des bundesweiten ISINA Best-Poster-Awards statt. Prämiert werden die 3 aussagefähigsten wissenschaftlichen Poster. Die „Best Poster“ sind im PDF-Format per E-Mail an isina@tu-chemnitz.de bis zum 15. Februar 2019 einzureichen. Nähere Informationen zum Symposium ISINA und dem Best Poster Award finden Sie in der Broschüre oder unter: www.tu-chemnitz.de/isina.


herCAREER - Karrieremesse für Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen sowie Gründerinnen am 10. und 11.10.2019

Die herCAREER ist die Leitmesse für die weibliche Karriereplanung und hat vor wenigen Wochen über 5.500 Besucher/innen aus dem gesamten Bundesgebiet nach München gebracht. Über 220 Aussteller/innen und Partner/innen sowie mehr als 450 Role Models, Insider und Experten/-innen waren - überwiegend - durch die ausstellenden Unternehmen ins Messeprogramm eingebunden. Die herCAREER ist weit mehr als eine Jobmesse. Sie steht für das Thema Gender Equality wie kein anderes Format und initiiert die Netzwerkbildung sowie den Austausch über New Work und Digitalisierung. Die Gespräche von Bewerber/innen mit Mitarbeiter/innen aus Fachabteilungen und Human Resources stehen dabei klar im Fokus. Die herCAREER fördert diesen Austausch, indem sie Einblicke in Unternehmen ermöglicht, die weit über die Informationen auf Karriere-Webseiten hinausgehen. Die Messe ist der Hotspot für Frauen, die sich je nach Lebensphase für die Jobsuche, die Persönlichkeitsentwicklung oder auch die, die die Unternehmensentwicklung in Hubs, Acceleratoren und/oder Inkubatoren mitgestalten wollen. Die nächste Karrieremesse findet am 10. und 11. Oktober 2019 in München statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite.



Das CEWS - Center of Excellence Women and Science - Veranstaltungskalender online 

Das EU-Büro des BMBF - Veranstaltungskalender online 

Horizont 2020 - Veranstaltungskalender online

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NACHRICHTEN AUS HOCHSCHULE UND POLITIK


Konferenz zum Europäischen Forschungsraum am 14.05.2019

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet eine nationale Konferenz zum Europäischen Forschungsraum am 14. Mai 2019 in Berlin aus. Die Konferenz wird von Bundesministerin Anja Karliczek eröffnet, die auch die Preisträgerinnen und Preisträger des neuen Ralf-Dahrendorf-Preises für den Europäischen Forschungsraum auszeichnet. Im Vorlauf der Wahlen zum Europäischen Parlament werden somit die Bedeutung und die Leistungen des gemeinsamen Europäischen Forschungsraumes für die Europäische Union ausgeleuchtet. Zugleich soll die Veranstaltung Impulse für die künftige Entwicklung in der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik geben.


Professorin aus Kuba bei STIMULATE zu Gast

Die Physikerin Prof. Dr. Marlen Pérez Díaz von der „Marta Abreu“-Universität von Las Villas in Kuba war vier Wochen lang Gast am Forschungscampus STIMULATE. Ihr Aufenthalt wurde mit einem Stipendium des DAAD gefördert. Die Forschungsinteressen von Professorin Pérez Díaz liegen in den Bereichen Medizinphysik und Biomedizinische Technik einschließlich Computertomographie und Kernspintomographie. Die Zusammenarbeit zwischen dem STIMULATE-Forschungscampus und der kubanischen Universität „Marta Abreu“ wird durch den Gastaufenthalt vertieft und in zukünftigen Projekten fortgesetzt.


Frauen aus Sachsen-Anhalt

Eine Löwenbändigerin, Olympiasiegerin, Kämpferin in den Napoleonischen Befreiungskriegen oder das Vorbild für die Romanfigur „Effi Briest“ werden u. a. im zweiten Band des biographisch-bibliographischen Lexikons „Frauen in Sachsen-Anhalt“ vorgestellt. Herausgeberin Prof. Dr. Eva Labouvie, Bereich Geschichte der OVGU, hat das druckfrische Buch und das zugrundeliegende Forschungsprojekt am 17. Januar 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt.


Keine einzige Universitätsleitung stammt aus Ostdeutschland

Die typische Universitätsleitung ist männlich, deutsch und 59 Jahre alt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Die Auswertung der Lebensläufe von Universitätspräsident*innen und rektor*innen zeigte zudem ein starkes regionales Gefälle: Jede dritte Führungskraft stammt aus Nordrhein-Westfalen, keine einzige aus einem ostdeutschen Bundesland.
95 Prozent der Universitätsleitungen kommen aus Deutschland, lediglich bei vier Personen liegt der Geburtsort im Ausland. Keine Führungskraft einer staatlichen Universität wurde dagegen in Ostdeutschland geboren. Ein klares Bild zeigt sich auch noch beim Geschlechterverhältnis: Drei Viertel aller Universitäten werden aktuell von Männern geleitet. Zuvor war die Quote noch höher, denn jede vierte Universitätspräsidentin oder -rektorin ist erst 2018 neu ins Amt gekommen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Update InvestMINT

TechnikdidaktikerInnen rund um Prof. Dr. Frank Bünning untersuchen den Einfluss von Eltern auf das Interesse der Töchter für technische Berufe. Im Forschungsprojekt „InvestMINT“ wollen sie die Prozesse der Berufsfindung präzise nachverfolgen, um sie in Zukunft stärker auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen auszurichten sowie praxisnah und nachhaltig gestalten zu können. An der Umfrage, die sich an Eltern von Kindern im schulfähigen Alter richtet, haben bereits mehr als 2.000 Menschen teilgenommen. Es dürfen gern noch mehr werden. Hier entlang zur Umfrage. Kontakt: Olga Harms, Telefon: 0391 67-56790


Rückblick gewährt Einblick

Die Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt wirft mit dem Jahresrückblick 2018 einen resümierenden Blick auf das vergangene Jahr und gewährt einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Koordinierungsstelle, neue Projekte und spannende Kooperationen. Auch für 2019 hat sie sich viel vorgenommen und wird sie das Engagement für Geschlechtergerechtigkeit und Genderforschung auf vielen Ebenen gemeinsam mit GleichstellungsakteurInnen innerhalb und außerhalb der Hochschulen fortsetzen und weiter ausbauen. Kontakt: Michaela Frohberg, Telefon: 0391 67-58905


Bundestag ändert Personenstandsgesetz „divers“

Der Bundestag hat am Donnerstag, 13. Dezember 2018, das Personenstandsgesetz geändert. Den Gesetzentwurf „zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben“ nahm er mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der AfD und der Linken bei Enthaltung der FDP und von Bündnis 90/Die Grünen an.

Bei der Beurkundung der Geburt eines Neugeborenen wird künftig neben den Angaben „weiblich“ und „männlich“ oder der „Eintragung des Personenstandsfalls ohne eine solche Angabe“ auch die Bezeichnung „divers“ gewählt werden können, wenn das Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann.

Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017, in der festgestellt wurde, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht die geschlechtliche Identität schützt. Es schütze auch die geschlechtliche Identität derjenigen, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen. Weiterführende Details finden Sie unter anderem unter folgendem Link.


EU Richtlinie zur Verbesserung Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben CEWS S. 29

Deutschland hat am 6. Februar 2019 zusammen mit der Mehrheit der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) der Vereinbarkeitsrichtlinie zugestimmt. Ziel der Richtlinie ist es, in der gesamten EU die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu verbessern. Konkret soll die Richtlinie für eine gerechtere Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeaufgaben zwischen Frauen und Männern sorgen und die Erwerbsbeteiligung insbesondere von Frauen fördern. Quelle und weitere Informationen: PM - BMFSFJ, 06.02.2019 unter folgendem Link


Neue Studie zum Entgelttransparenzgesetz

Das Entgelttransparenzgesetz soll die Benachteiligung von Frauen beseitigen. Doch es entfaltet bislang kaum Wirkung, nur eine Minderheit der Unternehmen ist bislang aktiv geworden. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung (INES Berlin): Nötig sind strengere Auflagen und spürbare Sanktionen. https://www.gesis.org/cews/cews-home/ CWS Journal Nr. 117 (14.02.2019), Seite 27.


Brandenburg beschließt als erstes Bundesland ein Paritätsgesetz

Als erstes deutsches Bundesland hat Brandenburg heute ein Gleichstellungsgesetz für Wahlen beschlossen. Im Sommer 2020 soll die Regelung in Kraft treten. Damit übernimmt Brandenburg eine Vorreiterrolle in der Frage um die gleichberechtigte Repräsentation von Männer und Frauen in den Parlamenten. Seit Monaten wird über gleichstellungspolitische Möglichkeiten zur Parität im Bundestag und Länderparlamenten debattiert.  Der Neuregelung zufolge müssen die brandenburgischen Parteien zunächst ihre Wahllisten nach Männern und nach Frauen erstellen. Nachdem das Geschlecht des Spitzenkandidaten oder der Spitzenkandidatin feststeht, wird die finale Wahlliste abwechselnd mit Männern und Frauen verfasst. Jene, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen, können sich entscheiden, entweder auf der Liste der Männer oder der der Frauen zu kandidieren. Das Gleichstellungsgesetz für Wahlen betrifft jedoch nicht die Aufstellung der Direktkandidat*innen in den 44 Wahlkreisen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Content:

  1. News
  2. Funding Opportunities, Awards
  3. Events
  4. University and Politics Press Review 


NEWS 

Do you know GERD?

GERD (Gender Extended Research and Development Model) is an approach to integrate social components into the rational analysis of computer science. The Faculty of Computer Science of the OVGU already has positive experiences in the application of this model. The GERD model can lead to an extension and development of research questions for all disciplines.
GERD can be the solution, as for example human image, target group-oriented language or gender topics can be included in the development of IT products and should at best encourage the researchers to reflect the social embedding of their own research in a differentiated way and to initiate new ways of thinking in processes of research and development.
To this end, the GERD model takes up the core processes of IT research and development and links them through reflection with gender and diversity concepts. Thus, it is not a question of a new procedure model, but of an extension of previous procedures. Seven core processes or phases of research and development (impulses, project definition, analysis, model, concept formation, realization, evaluation, dissemination) are repeatedly run through, whereby each core process is characterized exemplarily by some partial activities (situation, resources, target groups, method planning, technology, risks, design solution, prototypes, verification, documentation, support, etc.). The phases are framed by so-called reflection aspects, which are oriented towards fundamental research topics of gender and diversity studies (e.g. knowledge, benefits, language, human image, values, power relations, work culture, etc.) and lead to an expanded consideration of research questions and should stimulate development decisions. Under this link http://www.informatik.uni-bremen.de/soteg/gerd/?action=modell  you will find further information, a diagram of the process flow and a catalogue of questions.


Qualification program COMETiN starts the new round from April 2019 - Application deadline 01 March 2019
COMETiN - The Qualification Programme for Women Young Scientists is aimed at women who want to actively shape their professional future and aspire to a professorship or other management position in science and research. The programme offers the opportunity to continuously and sustainably deal with the planning and implementation of their career steps within the framework of various modules, to expand their key academic qualifications and to establish supportive relationships with women scientists. The programme supports the individual career development of female scientists from the doctoral phase onwards. The programme is open to young female scientists from all disciplines. The next round will start on 09 April 2019. The application deadline is 01 March 2019. Click here to register.


Career day: PHD What's next? Promotion and then? on 07.03.2019 from 9 to 18 clock
At the Max Planck Institute for Dynamics of Complex Technical Systems Magdeburg the career day "PhD. What's next" takes place. Speakers with a scientific education who have found their way in science, business, start-ups or large companies will share their experiences. They will talk about their goals, about their first job search and about the challenges to find the work-life balance. There is no registration and no fee required and there is an offer to have your CV checked for free.


International Women's Day on 08.03.2019
The International Women's Day, International or Women's Combat Day was founded as an initiative of socialist organizations in the period before the First World War in the struggle for equal rights, the right to vote for women and the emancipation of women workers and took place for the first time on 19 March 1911. In the year 1919 women fought together for their right to vote and 100 years later it can be observed how reactionary forces worldwide strengthen and existing injustices are not only consolidated, but already fought for are threatened again.
On 08 March 2019 from 17:00 to 19:00 the demonstration "You can't keep us down! Rise&Re[sist]er" on International Women's Day, which is organized by the Feminist Collective Magdeburg and the FemRef of Stura Magdeburg.
On 8 March 2019 from 10.00 a.m. 5 self-employed female engineers will introduce themselves and their careers on the following website: https://www.frau-liebt-bau.de/weltfrauentag-2019 and tell how they made it there. Subsequently, questions can be asked.
On 18 March 2019, 6 p.m., the Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, Berlin, invites international guests to a discussion on "Feminism and women's rights under attack!  International Perspectives and Counter-Strategies". What is the situation of women in different regions of the world, how are the struggles for women's rights changing and what are successful strategies against anti-feminism? A binding registration is still possible until 11 March via a registration form.


Registration for the Spring Academy until 11.03.2019

The Spring Academy 2019 is the first of four block weeks this year at Otto-von-Guericke University Magdeburg. The thematically broad range of half-day and full-day workshops and workshops offers an opportunity for exchange and is open to all teachers of the OVGU and all universities in Saxony-Anhalt. The Academy will take place from 25 to 29 March 2019 in the Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (Niels-Bohr-Straße 1, Wissenschaftshafen). Registration for the offers is now possible until 11.03.2019. A short e-mail with the desired courses should be sent to the following e-mail address: zww@ovgu.de. Further information can be found under the following link: www.ovgu.de/laborlehre.


Workshop "Wie gerecht bin ich bei der Wissensvermittlung? Diskriminierungskritische Kommunikation in der eigenen Lehrpraxis" on 26.03.2019

Not all students are the same. Teachers are not the same. One seminar is not like the other. The aim of the workshop is to become aware of the diversity of students, to reflect on one's own teaching and teaching style and to exchange ideas with others on how to develop didactics that are critical of discrimination. Techniques and strategies will be presented which allow diversity to be dealt with at different levels and which enable all students to participate productively and on an equal footing, as well as developing room for manoeuvre. This knowledge should flow into concrete examples from the participants' teaching practice and find direct implementation in planning. The workshop will focus on the topics of communication, language and (self-)perception. Communicative competences for the gender and diversity sensitive design of interaction processes are to be acquired and self-reflection processes initiated. The main focus is on the perception of one's own position as a teacher and the diversity of the students. The essential question is how discrimination-critical communication and argumentation (e.g. against gender bashing) can be transferred into one's own teaching practice. The workshop will take place within the framework of the Spring Academy on 26.03.2019 from 10:00 to 17:00 at the ZWW. Registration deadline is 11.03.2019 at: zww@ovgu.de. Further information can be found under the following link: www.ovgu.de/laborlehre.


MA-Newsletter "To the future day to the university" on 28.03.2019
There are still places available for the future day at the university! Employees can still register their children for one of over 20 offers for the nationwide Girls' and Boys' Day on 28 March 2019. On this action day for career and study orientation, schoolchildren will have the opportunity to get to know the diverse future and career opportunities at the university, apart from gender stereotypes. Whether it's education, health or social affairs, mathematics or computer science, science and technology or business and management - the selection of mini lectures and workshops is large. But there is a hurry, the places are very sought-after.


Ladies Night at the OVGU on 11.04.2019

The Ladies Night for Women in Engineering Sciences is part of an OVGU lecture series for the promotion of young women scientists, which focuses on the career paths of women. The event is aimed primarily at students, doctoral students and young scientists from the engineering field of the MINT disciplines as well as schoolgirls interested in technical professions. From 12:00 to 16:00, a career market will take place on the Mensavorplatz and in the university library, where various actors of the university will introduce themselves, where there will be the opportunity for an application portfolio check and application photos, and where MakerLabs will be offered guided tours and various exhibitions. Starting at 4:30 p.m., interesting lectures will be held at the Max Planck Institute Magdeburg and the award ceremony of the Ladies Night for Women in Engineering Sciences will take place. Further information is available here.


Family brunch in spring 2019
On 13 April 2019 there will be another family brunch. Also this year families of the Otto-von-Guericke University as well as students and employees of the Hochschule Magdeburg-Stendal are invited. You can look forward to an exciting play and a wide range of games and handicrafts for young and old.


helpING! - Zukunfts-Orientierungs-Akademie vom 23.04.2019 - 28.04.2019 in Halle
heIpING! ist eine innovative Akademie zur Berufs- und Studienwahlorientierung, die vom 23.04. bis 28.04.2019 in Halle an der Saale stattfindet. Sie hat das Ziel, interessierte Schülerinnen der Oberstufe für Studiengänge und Berufe im MINT-Bereich zu motivieren.
Die Schülerinnen erkunden während der Akademie das Arbeitsfeld der MINT-Branche, lernen viele Akteure sowie Institutionen und Firmen kennen und setzen bereits ein kleines MINT-Projekt um. Durch ein Mentoring-Programm soll den Schülerinnen der Berufseinstieg in den Zukunftsmarkt im MINT-Bereich erleichtert werden.
Und hierfür werden zur Unterstützung Mentorinnen gesucht. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Programmübersicht.


Save the date: Career Day 2019 - Perspectives for Women in Life Sciences on 20.06.2019 at Leibniz-Institute Magdeburg

The Sonderforschungsbereich "Neurobiologie motivierten Verhaltens" (SFB779) of the Otto-von-Guericke University Magdeburg has been organising Career Days at the Leibniz Institute since 2013 as part of the funding of young female scientists. Since 2014, this has been done in cooperation with the SFB 854, local research training groups and non-university research groups. In addition to the speakers from the academic and industrial segments, a photo shoot, an application portfolio check and a workshop on "Career Development" will take place at the Leibniz Institute Magdeburg on 20.06.2019 in the afternoon. Further information will be announced soon.


MakerLabs at OVGU free of charge for students and academic staff

Anyone not yet familiar with the university's prototype workshops is cordially invited to take a look during the monthly guided tours and regular office hours. The use of the MakerLabs is free of charge for students and academic staff of the state of Saxony-Anhalt. Make use of the created prerequisites and potentials. The supervisors are looking forward to interesting projects and are available to all interested parties with advice and assistance. A booklet also provides an overview of the various MakerLabs. Contact: Dr. Ingo Böhlert, phone: 0391 67- 57056.

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FUNDING OPPORTUNITIES AND AWARDS


Start of call for tenders German Study Award 2019 to 01.03.2019

The competition is aimed at doctoral candidates from all disciplines who submitted an excellent dissertation of particular social importance in 2018. It is under the patronage of the President of the Bundestag and, with three top prizes of 25,000 euros each, is one of the most highly endowed German prizes for young researchers. The closing date for entries for the current competition is 01 March 2019. Participants can register online. Further information can be found here.


Announcement for Lise Meitner Groups 2019 of the Max Planck Society

The Max Planck Society is calling for applications for its Lise Meitner Group Excellence Program. Successful candidates will be offered a Lise Meitner Group at a suitable Max Planck Institute for an initial period of five years. This includes a W2 position (equivalent to an assistant or associate professor level) and additional resources for research positions, as well as a budget to realize the project. The purpose of the Lise Meitner Excellence Program is to increase the number of female scientists on high-level positions. Though principally open to all applicants, the program is primarily focused on the recruitment of highly qualified women. The successful candidates will have the option to participate in a tenure track program that leads to a tenured W2 position and continued financial support of the research group after a successful evaluation. Further career development is possible for these excellent female scientists, including the consideration for a prospective W3 position within the MPG. Applications are accepted 15 February 15 March 2019. For additional information, please visit https://www.mpg.de/lise-meitner-excellence-program/announcement.


Opening of the calls for tender of the 2019 work programme in part 6 of the Horizon 2020 programme

On 6th of November 2018, the European Commission opened the calls for proposals for the 2019 work programme in the programme section "6th societal challenge: Europe in a changing world: inclusive, innovative and reflective societies" (Societal Challenge 6 - SC6) of Horizon 2020, the EU framework programme for research and innovation. The deadline for submission of project proposals by consortia with partners from at least three countries is 14 March 2019. 24 topics with a total budget of approximately 160 million have been announced in the three calls "Migration", "Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution" and "Governance for the future". The entire list of topics and the links to the individual topics can be found on the website of the Nationale Kontaktstelle Gesellschaft. In all three calls, explicit humanities and social science perspectives are sought on current pressing topics such as the integration of the fugitives, digitalisation, social innovation, extremism, cultural identity, social inequality, etc. The calls are also published on the website of the Nationale Kontaktstelle Gesellschaft.


Margherita von Brentano Prize - Application until 26.03.2019

Since 1995, Freie Universität Berlin has awarded the Margherita- von- Brentano- Prize for outstanding achievements in gender studies and gender equality. Currently, the prize is awarded every two years and is endowed with 15,000 euros. The application process has been organized by the Margherita- von- Brentano- Center since 2017. The application phase for the Prize 2019 is currently underway. The closing date for entries is March 26, 2019. Further information on the goals, application procedure, and award criteria of the prize can be found here. You can find out more about the history of the prize and the previous winners here.


15th IQ-Innovations Award Mitteldeutschland - Application until 31.03.2019

Clever ideas are in demand at the 15th IQ Innovation Award Mitteldeutschland. Applications for the automotive, chemicals/plastics, energy/environment/solar energy, information technology and life sciences sectors can be submitted until 31 March 2019. The best marketable innovations are each endowed with 7,500 euros in prize money. The overall winner will receive prize money of 15,000 euros. Participation in the IQ Innovation Award is quick and easy using the online application form. Contact: Jonas Crackau, Phone: 0391 67-57049


Women & work Inventors' Award at the European Leading Trade Fair for Women and Careers on 04.05.2019
Already for the 3rd time the inventor price is awarded in this year. A jury awards the prize to women for their innovative ideas and groundbreaking inventions. Applications can still be submitted until 10 April. Women aged 18 and over who have developed an invention in Germany and/or filed an application with the German Patent and Trade Mark Office or the European Patent Office can now apply. This year's award ceremony will take place on 4 May at 11:00 a.m. as part of women&work, Europe's leading trade fair for women and careers (FORUM of Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main). Further information on the Inventors' Award can be found at www.Erfinderinnenpreis.de


Travel funds for female scientists

From September, the Office for Equal Opportunities will once again offer women scientists at the OVGU the opportunity to apply for financial support for conference trips and research visits. Funding depends on the resources available and is limited. Active participation in conferences, workshops and congresses at home and abroad can be promoted. Active participation requires the presentation of a poster or a lecture at the event. Click here for application and further information.


Scholarship for dotoral candidates with family responsibilities and financial gaps

Doctoral candidates with family responsibilities (e.g. childcare, parental care) and a financial gap can apply for a final scholarship for the final phase of their doctorate. Applications can be submitted at any time. Further information and application forms can be found here. If you have any questions, please contact the Office for Gender Equality at irene.koch@ovgu.de.

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EVENTS


Award ceremony Anne-Klein-Frauenpreis on 01.03.2019
The Anne-Klein- Women's Prize 2019 is awarded to the three German doctors Kristina Hänel, Natascha Nicklaus and Nora Szász for their defence of women's right to information. The two gynaecologists and the general practitioner were reported for alleged advertising of abortions. This is considered a violation of §219a of the Criminal Code. All three refuse to take information about their medical services from their websites. The three female doctors are conducting a judicial and public dispute over the free right of women to information and for the abolition of §219a STGB, which could be brought before the Federal Constitutional Court. The laudation will be held by Annalena Baerbock, Federal Chairwoman of the Alliance 90/The Greens. Further information and event notes can be found under the following link.


Conference on gender equality policy on 14.03.2019 in Magdeburg
On the topic "East German women are still different, About East-West differences in gender equality policy and mental and structural barriers today" a conference on gender equality policy as a joint event of the RLS Saxony-Anhalt and the Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt will take place in the seminar room of the RLS, Ebendorfer Straße 4 in 39108 Magdeburg on 14 March 2019 from 4 p.m. to 8 p.m. Participation is free of charge, please register.
Background: The equality of women in the GDR is regarded by some as a social value, by others as an emergency solution out of economic constraints. Was the equality of women in the East really better or was it only their labour that was needed? Women's right to vote, participation in education, childcare, parental leave What hinders gender equality today? Parity What can the quota do? Further information can be found here.


Interdisciplinary symposium for women in the MINT area ISINA on 25. and 26.03.2019

From 25 to 26 March 2019, the Interdisciplinary Symposium for Women in the MINT Area ISINA will take place for the sixth time at Chemnitz University of Technology. The event primarily serves the professional and interdisciplinary exchange between the natural sciences and technical subjects. Top-class female experts from science and industry as well as young female scientists and students from the MINT departments can network with each other and establish promising cooperations. The symposium will also feature the presentation of the nationwide ISINA Best Poster Award. The 3 most meaningful scientific posters will be awarded. The "Best Posters" must be submitted in PDF format by e-mail to isina@tu-chemnitz.de by 15 February 2019. Further information on the ISINA Symposium and the Best Poster Award can be found in the brochure or at: www.tu-chemnitz.de/isina.


herCAREER - Career fair for graduates, women in specialist and management positions and founders on 10. and 11.10.2019

herCAREER is the leading trade fair for female career planning and a few weeks ago brought over 5,500 visitors from all over Germany to Munich. More than 220 exhibitors and partners as well as more than 450 role models, insiders and experts were - mainly - involved in the trade fair programme by the exhibiting companies. herCAREER is far more than just a job fair. It stands for the topic of gender equality like no other format and initiates the formation of networks as well as the exchange about new work and digitisation. The discussions between applicants and employees from specialist departments and human resources are clearly in the focus. herCAREER promotes this exchange by providing insights into companies that go far beyond the information on career websites. The fair is a hotspot for women who, depending on their stage in life, want to find a job, develop their personality or help shape corporate development in hubs, accelerators and/or incubators. The next career fair will take place on 10 and 11 October 2019 in Munich. Further information can be found on the website.



The CEWS - Center of Excellence Women and Scienceevent calendar online

EU Office of the BMBF - event calendar online 

Horizon 2020 - event calendar online

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UNIVERSITY AND POLITICS PRESS REVIEW   


Conference on the European Research Area 14.05.2019

The Bundesministerium für Bildung und Forschung is hosting a national conference on the European Research Area on 14 May 2019 in Berlin. The conference will be opened by Federal Minister Anja Karliczek, who will also award the winners of the new Ralf Dahrendorf Prize for the European Research Area. In the run-up to the elections to the European Parliament, the significance and achievements of the common European Research Area for the European Union will thus be highlighted. At the same time, the event is intended to provide impetus for future developments in European research and innovation policy.


Professor from Cuba visits STIMULATE
The physicist Prof. Dr. Marlen Pérez Díaz from the "Marta Abreu" University of Las Villas in Cuba was a guest at the STIMULATE research campus for four weeks. Her stay was supported by a DAAD scholarship. Professor Pérez Díaz's research interests lie in the fields of medical physics and biomedical technology, including computed tomography and magnetic resonance imaging. The cooperation between the STIMULATE research campus and the Cuban university "Marta Abreu" will be intensified during the stay and continued in future projects.


Women from Saxony-Anhalt
A lion tamer, Olympic champion, fighter in the Napoleonic Wars of Liberation or the model for the novel character "Effi Briest" are presented in the second volume of the biographical-bibliographical encyclopaedia "Frauen in Sachsen-Anhalt". Editor Prof. Dr. Eva Labouvie, History Department of the OVGU, presented the freshly printed book and the underlying research project to the public on 17 January 2019.


Not a single university administration comes from East Germany
The typical university management is male, German and 59 years old. This is the result of an analysis by the CHE Center for Higher Education Development. The evaluation of the CVs of female university presidents* and rectors* also showed a strong regional disparity: Every third executive comes from North Rhine-Westphalia, not a single one from an eastern German state.
95 percent of the university executives come from Germany, only four of them were born abroad. No manager of a state university, on the other hand, was born in eastern Germany. A clear picture can also be seen in the gender ratio: Three quarters of all universities are currently run by men. Previously, the ratio was even higher, as every fourth university president or rector only took office in 2018. Further information can be found here.


Update InvestMINT
Technology didacticians around Prof. Dr. Frank Bünning investigate the influence of parents on their daughters' interest in technical professions. In the "InvestMINT" research project, they want to follow the processes of finding a career precisely in order to be able to orient them more strongly towards the needs of women and girls in the future and to design them in a practical and sustainable way. More than 2,000 people have already taken part in the survey, which is aimed at parents of children of school age. More are welcome. This way to the survey. Contact: Olga Harms, Phone: 0391 67-56790


A look back provides insight
The Coordination Office Gender Research & Equal Opportunities Saxony-Anhalt takes a look back at the past year with the annual review 2018 and provides an insight into the diverse work of the Coordination Office, new projects and exciting cooperations. It has also set itself ambitious goals for 2019 and will continue and expand its commitment to gender justice and gender research at many levels together with equal opportunity actors inside and outside the universities. Contact: Michaela Frohberg, Phone: 0391 67-58905


Bundestag changes "divers" civil status law
On Thursday, 13 December 2018, the Bundestag amended the Civil Status Act. It adopted the bill "to change the details to be entered in the birth register" with the votes of the CDU/CSU and SPD against the votes of the AfD and the Left, with the FDP and Bündnis 90/Die Grünen abstaining.
When certifying the birth of a newborn child, it will in future be possible to choose the designation "divers" in addition to the indications "female" and "male" or the "registration of the civil status case without such an indication" if the child cannot be assigned to either the female or the male sex.
The background is a decision of the Federal Constitutional Court of 10 October 2017 in which it was established that the general right of personality protects gender identity. It also protects the gender identity of those who cannot be permanently assigned to either the male or female sex. Further details can be found under the following link.


EU Directive on improving work-life balance CEWS p. 29
On 6 February 2019, Germany, together with the majority of the Member States of the European Union (EU), approved the Compatibility Directive. The aim of the directive is to improve the compatibility of family, care and work throughout the EU. Specifically, the directive is intended to ensure a fairer division of care and nursing tasks between women and men and to promote labour market participation, especially for women. Source and further information: PM - BMFSFJ, 06.02.2019 under the following link.


New study on the Remuneration Transparency Act
The Remuneration Transparency Act is intended to eliminate discrimination against women. However, it has had little effect to date, and only a minority of companies have become active to date. This is shown by a new study by the Institute for Economic and Social Research (WSI) of the Hans Böckler Foundation in cooperation with the Institute for Empirical Social and Economic Research (INES Berlin): Stricter conditions and tangible sanctions are needed. https://www.gesis.org/cews/cews-home/ CWS Journal No. 117 (14.02.2019), page 27 and here.


Brandenburg first federal state to adopt parity law
Brandenburg was the first German state to pass an equality law for elections today. The law is to come into force in the summer of 2020. Brandenburg is thus taking on a pioneering role in the issue of equal representation of men and women in parliaments. For months now, there has been a debate in the Bundestag and the state parliaments about equal opportunities policy possibilities for parity.  According to the new regulations, the Brandenburg parties must first draw up their electoral lists according to men and women. Once the gender of the top candidate has been determined, the final electoral list is drawn up alternately with men and women. Those who do not belong to either the female or the male sex can decide to run on either the list of men or the list of women. However, the Equal Opportunities Act for Elections does not affect the list of direct candidates* in the 44 constituencies. Further information can be found here.


 

German


 

 

Letzte Änderung: 29.06.2020 - Ansprechpartner: Webmaster