Theater "Geschichten aus der Stadt"
��ber weibliche Sexualit��t, Umgang mit eigenen Rollenbildern, weibliche Solidarit��t und ein reflektierendes Frausein
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Was: Theater und Performance sowie anschlie��ende Podiumsdiskussion
Wann: 14.10.2021 um 19:00 Uhr
Wo: Online per Zoom und Live auf Youtube
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| Zugangslink: | ovgu.zoom.us/j/68373732665 |
| Meeting-ID: | 683 7373 2665 |
| Kenncode: | theater |
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Die Theaterauff��hrung und Performancereihe ���Geschichten aus der Stadt: ��ber weibliche Sexualit��t, Umgang mit eigenen Rollenbildern, weibliche Solidarit��t und ein reflektierendes Frausein��� wurde 2015 von vier Theaterp��dagoginnen ins Leben gerufen.
In fortlaufenden Episoden bearbeiten die vier Freundinnen das Thema weibliche Sexualit��t, Umgang mit eigenen Rollenbildern, weibliche Solidarit��t und ein reflektierendes Frau*sein. Seither fanden ��ber 20 Auff��hrungen mit ��ber 2.000 Zuschauenden in Berlin, Hannover und Halle (Saale) sowie auf dem Fusion Festival statt. Das lustvolle Erz��hlen von intimen Momenten, konkreten sexuellen Handlungen und Begegnungen sind fester Bestand des Performanceformats. Ebenso die offene Reflexion der individuellen Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualit��t und Geschlechterrollen. Warum ist sexualisierte und sexuelle Gewalt gegen Frauen immer noch salonf��hig? Wie und wo erleben wir Geschlechterdiskriminierung? Wie gehen wir mit diesen gewaltt��tigen Erfahrungen um? Welche Erwartungen an mein Geschlecht m��chte ich erf��llen? Und habe ich selbst? Was gef��llt mir beim Sex? Wie kann ich es in Worte fassen? Wie kann ich mir selbst einen sch��nen Orgasmus bereiten? St��ren irgendjemanden die Haare an meinen Oberschenkel-���Innenseiten? Warum m��ssen wir immer wieder ��ber den Gebrauch von Kondomen sprechen? Die Inhalte der inzwischen 10 Episoden sind allesamt biografisch. Sowohl autobiografische Erfahrungen der Performerinnen als auch Geschichten und Erlebnisse, gesammelt im Bekannten- und Zuschauerinnenkreis der Vier, finden in den Auff��hrungen ihre B��hne.
Erz��hlt werden Geschichten, die jede Frau* kennt, die eigentlich niemanden ��berraschen und f��r die es dennoch kaum Worte gibt: Erfahrungen von sexualisierter Diskriminierung, sexueller Bel��stigung und Gewalt am Studien- und Arbeitsplatz.
Die Geschichten aus der Stadt berichten vom Reduziert werden auf das eigene Geschlecht, vom scheinbar nat��rlichen ��bergangen werden, von Professoren, denen das Gendern zu anstrengend ist oder von welchen, die ���ihre H��nde nicht bei sich behalten k��nnen��� und davon, wie Frauen* die Verantwortung f��r ihren eigenen Schutz schon seit der Kindheit zugeschoben wird und die T��ter immer noch gesellschaftlich gesch��tzt werden. In diesem Themenabend ringen die Geschichten aus der Stadt um Worte f��r das Erstarren, die Herabw��rdigung, das schleichende Erkennen, f��r das Luftabschn��ren, das Angst haben und dem vergeblichen Suchen nach Unterst��tzung der Betroffenen.
Keine Frau ist allein mit ihrer Erfahrung, viele teilen gleiche Gedanken und dieselben ��ngste. Sie von einer B��hne mit Stolz und Lust zu h��ren, mindert ihre negative Kraft, die Scham und Angst, und verleiht ihnen eine neue Qualit��t, Solidarit��t, Kraft und nicht zuletzt Humor. In eben diesem Effekt findet sich die Absicht des Performancekollektivs wieder: Frauengeschichten ihre Stimme zu leihen, sie h��rbar zu machen und damit in Verbindung mit den Zuschauenden zu treten und das Sprechen ��ber Sexualit��t, Geschlecht und damit verbundenen Bed��rfnissen m��glich zu machen.
Konzept und Performance: Ellen Uhrhan, Matin Soofipour, G��raldine Mormin, Karoline Schulze.
Weitere Informationen zu den K��nstler*innen finden Sie hier.