Sonderforschungsbereiche

Sonderforschungsbereiche werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als wissenschaftliche Forschungseinrichtungen der Hochschulen gefördert, in denen Forschende interdisziplinär und in wissenschaftlich exzellenten Forschungsprogrammen, für die Dauer von bis zu zwölf Jahren, zusammenarbeiten. Weitere Forschungsverbünde verfolgen ebenso das Ziel, Chancengleichheit in der Wissenschaft zu etablieren.

 

Sonderforschungsbereich 779

Neurophysiologie der Verhaltenssteuerung

Das Graduiertenkolleg will ein breites neurowissenschaftliches Methodenspektrum vermitteln und legt Wert auf Interdisziplinarität. Es wird inhaltlich mit dem PhD Studiengang Integrative Neuroscience harmonisiert.

 

Sonderforschungsbereich 854

Molekulare Organisation der zellulären Kommunikation im Immunsystem

Inter- und intrazelluläre Kommunikationsprozesse stellen die Grundlage für die Funktion des Immunsystems dar. Die Frage, wie die intra- und interzelluläre Kommunikation im Immunsystem auf molekularer Ebene gesteuert wird, ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis physiologischer und pathophysiologischer Immunreaktionen. Dieser Fragestellung widmet sich der Sonderforschungsbereich (SFB) 854. Ziel des SFB 854 ist es, unter Einsatz von biochemischen, zellbiologischen und molekulargenetischen Methoden, zentrale Prozesse der intra- und interzellulären Kommunikation im Immunsystem zu entschlüsseln. Ein weiterer Schwerpunkt des SFB 854 liegt in der molekularen und intravitalen Mikroskopie, mit deren Hilfe die inter- und intrazelluläre Kommunikation im Rahmen der physiologischen und pathophysiologischen Immunreaktionen analysiert werden soll.

 

Sonderforschungsbereich/Transregio 63

Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen (InPROMPT)

Der Sonderforschungsbereich  befasst sich mit der Nutzung von Mehrkomponenten-Lösungsmittelsystemen mit steuerbaren Eigenschaften zur Durchführung chemischer Prozesse mit flüssigen Mehrphasensystemen. Für diese Prozessentwicklung werden ein Bottom-Up-Ansatz und ein Top-Down-Lösungsansatz miteinander kombiniert und umgesetzt. Der Bottom-Up-Ansatz beruht auf der Reaktion und führt zum ganzheitlichen Prozess. Der Top-Down-Lösungsansatz leitet individuelle Prozessanforderungen aus allen möglichen Prozessvarianten ab.

 

Else-Kröner Forschungskolleg

Letzte Änderung: 30.06.2020 - Ansprechpartner: Webmaster