Newsletter Juli 2020

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Alternativtext

Liebe Wissenschaftler*innen und Interessierte,

 

anbei finden Sie den aktuellen Newsletter Women-in-Science, den Sie gern auch weiterleiten können.

Zur Registrierung oder bei Fragen, für Wünsche und Anregungen melden Sie sich gern unter: gleichstellungsbeauftragte@ovgu.de.

Ihr Büro für Gleichstellungsfragen der OVGU

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Auf unserer Website finden Sie aktuelle Informationen rund um Chancengleichheit an der Universität, Förderangebote, Termine des Coaching- und Mentoringprogramms COMETiN, Aktivitäten im Rahmen des Magdeburger Gender Campus uvm.

Aus dem Inhalt

Aktuelles
» Sichern Sie sich jetzt noch schnell einen Platz bei COMETiN, dem Mentoringprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen der OVGU!
» CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich
» Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?
» Nice to e-meet you!
» Weitere Themen
Förderungen und Preise
» Call for Papers für den Sammelband „Paradoxien (in) der Pädagogik“ von Ulrich Binder & Franz-Kasper Krönig
» Call for Papers zur Tagung „Materialität – Digitalisierung – Bildung“ am 25. und 26. Februar 2021 an der FernUniversität in Hagen
» Maria-Weber-Grant für herausragende Wissenschaftler*innen
» Weitere Themen
Veranstaltungen
» Online Sommeruniversitäten für Frauen in Informatik und Ingenieurwissenschaften der Universität Bremen | Juli-September 2020
» Interaktiver Stadtspaziergang: Auf den Spuren von Melli Beese am 16. August 2020
» Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten am 31. August 2020
» Für eine feministische Zeitpolitik: Gewerkschaftliche Blicke auf Systemrelevanz und Sorgearbeit – Onlinefachkonferenz vom 11.-12. September
» Weitere Themen
Hochschule und Politik
» Mächtige Männer - Ohnmächtige Frauen?
» Handlungsempfehlungen Genderwissen für die IT-Branche
» Neues Informationsangebot zu Geschlechtergerechtigkeit und Wissenschaft auf dem CEWS-Portal
» Zielkonflikte: Was Professor*innen über Gleichstellung denken
» Weitere Themen

Aktuelles

Logo COMETiN Sichern Sie sich jetzt noch schnell einen Platz bei COMETiN, dem Mentoringprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen der OVGU!
  • Sie arbeiten an spannenden Projekten und können sich vorstellen Wissenschaftlerin zu werden?
  • Sie wollen sich und Ihr Thema voranbringen?
  • Sie wollen sich persönlich weiterentwickeln und IHREN Karriereweg finden?
  • Sie möchten sich mit Nachwuchswissenschaftlerinnen in der gleichen Situation austauschen und vernetzen?

Dann melden Sie sich für die nächste Runde des COMETiN Programms an. Hier bekommen Sie persönlichen Austausch mit eine*r Mentor*in, Workshops und Coachings, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen und weiterbringen. Die neue Runde startet am 27. Oktober, bewerben Sie sich jetzt unter: http://www.bfg.ovgu.de/COMETiN+Programm/Teilnahme.html

Unterzeichnung Zielvereinbarungen LRK und Land Neue Zielvereinbarung für die OVGU

Zwischen der OVGU und dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt wurde Ende Juni eine neue Zielvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarungen mit den Hochschulen machen eine modern aufgestellte Steuerung zwischen Staat und Hochschulen möglich und bieten – gemeinsam mit dem kürzlich novellierten Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalts - Planungssicherheit, Verlässlichkeit und Entwicklungsmöglichkeiten für das Hochschul- und Wissenschaftssystem des Landes. Inhaltlich werden zahlreiche Aufgaben weiterverfolgt, die schon in den vergangenen fünf Jahren im Fokus der Hochschulen lagen. Der Landtag hat u.a. die Abschaffung der zentralen Stellenübersichten geregelt und die Personalbewirtschaftung in die Autonomie der Hochschulen übertragen. Das Thema Digitalisierung hat deutlich an Bedeutung gewonnen und wird in den Vereinbarungen prominenter verankert. Die Pressemitteilung der LRK können Sie auf der Website der Landesrektorenkonferenz nachlesen.

CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich

Die RWTH Aachen und die TU Dortmund haben im Projekt „CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich“ ein Online-Tool für die Karriereberatung von Absolventinnen und Berufsanfängerinnen im MINT-Bereich entwickelt. Trotz vieler Bemühungen sind die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungsetagen und die mangelnde Chancengleichheit auf dem Weg dorthin leider immer noch Fakt. Dies betrifft vor allem Frauen aus dem MINT-Bereich: Der Frauenanteil, der (hier) ohnehin schon sehr gering ist, sinkt noch im Karriereverlauf und das stärker, als in jedem anderen Fachbereich. Aus diesen Gründen haben es sich die RWTH Aachen und die TU Dortmund zum Ziel gemacht, aufstiegsmotivierte Frauen aus dem MINT-Bereich bei ihrer Karriereplanung zu unterstützen. Sie vereinen qualitative und quantitative Methoden miteinander und erforschen so aktuelle Erfolgs- und Hemmfaktoren für die Karrierewege von Frauen im MINT-Bereich. Ziel ist es, die Nutzerinnen in einem aktuell noch sehr männerdominierten Umfeld zu bestärken, sie zur Karriereplanung zu ermutigen, ihnen dazu auf Basis ihrer aktuellen Studien- und Berufserfahrung Informationen bereitzustellen und ihnen die Übernahme einer Führungsposition als Option aufzuzeigen. Das Online-Tool, das Nutzerinnen alleine anwenden können und das sich auch in Coachings und Beratungsgesprächen einbinden lässt, ist kostenlos und frei verfügbar unter: www.check-deine-karriere.de

Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?

Die Corona-Pandemie wirkt sich aktuell auf viele Bereiche des Lebens aus. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Magdeburg untersucht derzeit in einer Online-Umfrage, inwiefern auch das seelische Wohlbefinden durch diese Krise beeinflusst wird und von welchen Faktoren das abhängt. An der Umfrage können alle Personen ab 18 Jahre teilnehmen. Dr. Sarah Wolter hat stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen in einem Interview einige Fragen zu der Studie beantwortet.

Nice to e-meet you!

In Zeiten der Covid-19-Pandemie haben sich Videokonferenz als wichtige Werkzeuge erwiesen, um Organisation und Kommunikation zu ermöglichen. Im besten Fall bringen uns Videogespräche näher. Im schlechten Fall rauben sie Energie und sorgen für eine ablehnende Haltung gegenüber dieser Kommunikationsform. Damit Videokonferenzen bestmöglich gelingen, hat Jun.-Prof. Dan Verständig der OVGU im Rahmen der Tage der digitalen Lehre mit den Teilnehmenden seines Workshops eine Netiquette zu Videokonferenzen erstellt und nun auch zum Nachlesen bereitgestellt. zur Handreichung

Förderungen und Preise

Call for Papers für den Sammelband „Paradoxien (in) der Pädagogik“ von Ulrich Binder & Franz-Kasper Krönig

Es ist mittlerweile ein Stehsatz, dass moderne Systeme nicht länger mit großen traditionellen Vorstellungen von Natur oder Vertrag beschrieben werden könnten. Deren Signatur seien vielmehr Paradoxien als Bedingung, Folge oder Indikator der Ausdifferenzierungs-Autonomie (vgl. systematisierend z.B. Münch 1984, programmatisch z.B. Luhmann 1987; historisierend z.B. Hagenbüchle & Geyer 2002). Das, was als Beschreibung einer Gesellschaft zu erkennen ist, sei lediglich die Transkription solcher Paradoxien. Dermaßen würden verschiedene Unterscheidungen hervorgebracht, z.B. Kollektiv/Individuum, Gesellschaft/Gemeinschaft, die ihrerseits dann (temporär) überzeugen können – bisweilen wieder als „große traditionelle Vorstellung“. Diese These wird bekanntermaßen immer wieder auch in Bezug auf pädagogische Wissenschaften, Praxen, Organisationen und Professionen diskutiert. In einem Sammelband soll diese Tradition, den (vorgeblich) originären, spezifischen und funktional konstitutiven Paradoxien der Pädagogik nachzugehen, nicht nur weitergeführt, sondern auch modifiziert werden.
Dafür bieten sich vier Perspektiven an:

  • Reflexion pädagogischer Paradoxien: Inwiefern die Pädagogik in ihrer Operationsweise Paradoxien erzeugt, mitführt und bearbeitet
  • Relativierung (der Reflexion) pädagogischer Paradoxien: Inwiefern sog. pädagogische Paradoxien tatsächlich (als) Paradoxien (erkennbar) sind
  • Infragestellen (der Reflexion) von pädagogischen Paradoxien: Inwiefern das Besprechen von pädagogischen Paradoxien lediglich als Spielart alter Wahrheitspostulate gesehen werden muss
  • Reformulierung und Radikalisierung pädagogischer Paradoxien. Inwiefern von einem paradoxen „permanenten Comeback“ pädagogischer Paradoxien zu reden ist

Willkommen sind Beiträge aus allen pädagogischen Teilbereichen! Ein Exposé wäre bis bis zum 1. September 2020 an ulrich.binder@ph-ludwigsburg.de und fkroenig@th-koeln.de zu senden. mehr

Call for Papers zur Tagung „Materialität – Digitalisierung – Bildung“ am 25. und 26. Februar 2021 an der FernUniversität in Hagen

Besitzt die digitale Sphäre eine Materialität? Kaum ein Aspekt wurde in der Entstehungsgeschichte der Digitalisierung öfter ignoriert, unterschätzt oder infrage gestellt wie der materielle Charakter des Digitalen und der Einfluss von Materialität auf digitale Medien. Angefangen von der Benutzerillusion des Bildschirms über die von John Perry Barlow (1996) verfasste Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace – einem herrschaftsfreien Raum, den wir alle ‚körperlos‘ betreten könnten – und die „cyber-culture“ (Negroponte 1996) bis hin zu „Onlineidentitäten“ (Turkle 1995), aus denen später die Onlineprofile in sozialen Netzwerken (boyd 2004) wurden. Stets bildete das Digitale, das Virtuelle eine Art Gegenpol zur Materialität der realen, analogen Welt. Diese Dichotomie betrifft sowohl erziehungswissenschaftliche Theoriebildung als auch pädagogische Praxis, so etwa die Gegenüberstellung von technikskeptischen und -euphorischen Positionen oder die Unterscheidung von virtueller und Präsenzlehre. Dagegen existieren Beispiele, in denen die Materialität des Digitalen ganz ‚reale‘ Effekte hat: so kostet eine Suchanfrage bei Google etwa vier Watt Strom pro Stunde und verursacht zwei Gramm CO2-Ausstoß, digitales Homeschooling verschärft bestehende Bildungsungleichheiten und VR-Technologien entbinden Bildungsobjekte von ihrer bisherigen räumlichen und zeitlichen Situierung. An diesen Beispielen wird deutlich, dass Materialität, Digitalisierung und Bildung auf vielfältige Weise miteinander verschränkt sind. Ziel der Tagung ist es, diese komplexen Verschränkungen aus erziehungs-, medien-, kulturund sozialwissenschaftlichen Perspektiven zu ergründen und weiterzudenken. Dabei können u.a. folgende Themenbereiche und Fragenkomplexe adressiert werden:

  • Ökologie, Netzwerke, Trans- und Posthumanismus
  • Medialität und (Im-)Materialität
  • Embodiment
  • Digitale Spaltung(en)
  • Bildungstheorie und Materialität

Erwünscht sind zum einen theoretische Beiträge, die theoretisch-reflexiv oder prognostisch einen der skizzierten oder verwandten Bereiche in den Blick nehmen und kritisch diskutieren. Zum anderen sind empirische Beiträge willkommen, die aktuelle Befunde zu einem der Themenbereiche vorstellen. Die Beiträge sollen so gestaltet werden, dass sie eine reine Vortragszeit von 20 Minuten nicht überschreiten. Anschließend wird Raum für Nachfragen und Diskussionen geboten. Bitte senden Sie Ihr Abstract mit max. 3.000 Zeichen (zzgl. Literaturverzeichnis und Angaben zur Person) bis zum 01. September 2020 an: materialitaet-digitalisierung-bildung@fernunihagen.de

Weitere Informationen zum Call finden Sie hier

Logo Hans-Böckler-Stiftung Maria-Weber-Grant für herausragende Wissenschaftler*innen

Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt erneut den Maria-Weber-Grant für herausragende Wissenschaftler*innen in der Postdoc-Phase aus. Zielgruppe sind Juniorprofessor*innen und Habilitand*innen aller Fachgebiete. Die Antragsteller*innen können für ein bis zwei Semester Mittel für eine Teilvertretung ihrer Aufgaben in der Lehre einwerben, um sich so Freiräume für ihre Forschung zu schaffen. Der Grant ist mit 20.000€ pro Semester dotiert. Die Bewerbungsfrist für den Maria-Weber-Grant ist der 15. September 2020. Weitere Details zur Förderung und zur Antragsstellung finden Sie unter https://www.boeckler.de/de/maria-weber-grant-2668.htm                          

Logo Universität Konstanz Call for Applications open now! 2-jährige Postdoktorand*innen- und 5-jährige Forschungsstipendien

Jetzt bewerben! Das Zukunftskolleg der Universität Konstanz bietet

  • drei 5-jährige Forschungsstipendien (jede an der Universität Konstanz vertretene Disziplin) zur Entwicklung und Durchführung induvidueller Forschungsprojekte und zum Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe. Die Stipendien beginnen am 1. Mai 2021
  • drei 2-jährige Postdoktorand*innenstipendien (jede an der Universität Konstanz vertretene Disziplin) zur Entwicklung und Durchführung individueller Forschungsprojekte. Die Stipendien beginnen am 1. April 2021
  • zwei Postdoktorand*innen-Cluster-Zukunftskolleg-Stipendien: eine Stelle im Zusammenhang mit dem Studium von kollektivem Verhalten kann durch das "Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour" direkt finanziert werden.  Ein zusätzliches Cluster-Zukunftskolleg-Stipendium kann aus dem Exzellenzcluster "Politik der Ungleichheit" für Projekte zur Erforschung der politischen Ursachen und Folgen von Ungleichheit gefördert werden. Die Stipendien beginnen am 1. April 2021

Bewerbungsschluss für alle Stipendien ist der 15. Oktober 2020. Mehr Informationen zur Bewerbung finden Sie hier

Veranstaltungen

Online Sommeruniversitäten für Frauen in Informatik und Ingenieurwissenschaften Online Sommeruniversitäten für Frauen in Informatik und Ingenieurwissenschaften der Universität Bremen | Juli-September 2020

Die 23. Informatica Feminale und die 12. Ingenieurinnen-Sommeruni gehen online! Die Informatica Feminale und die Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Hier wird sich über technische und soziale Veränderungen ausgetauscht, denen Sie täglich begegnen und die Sie als Technikerinnen mitgestalten. Das Angebot der beiden Sommeruniversitäten richtet sich an Studentinnen aller Hochschularten und aller Fächer sowie an Weiterbildung interessierte Frauen. Die Sommeruniversitäten umfassen rund 50 Kurse mit Fachinhalten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis zu Spezialthemen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab. Das Themenspektrum beinhaltet Lehrveranstaltungen u. A. zu Nachhaltigkeit, Werkstoffen, Stoff- und Energieströmen, Modellierung und Datenanalyse, Maschinelles Lernen, Bildanalyse, Sprachverarbeitung, Programmierung - für Profis und für Einsteigerinnen, Gender und Diversity in der Technikinnovation, Datenschutz und Sicherheit, Robotik und technischen Netzen, Datenbanksystemen, Betriebssystemen, CAD-Modellierung, IT in der Medizin, Projekt- und Qualitätsmanagement, Schreibtechniken, Verhandlungstrategien, sowie Gender- und Diversity-Kompetenzen in Studium und Beruf. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen durch internationale Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis statt. Der Umfang der Lehrveranstaltungen entspricht mindestens einer Semesterwochenstunde in geblockter Form. Teilnehmerinnen können Leistungsnachweise sowie Credit Points erwerben. Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch. Erwartet werden Teilnehmerinnen von Universitäten und Fachhochschulen aus dem In- und Ausland. Auch Abiturientinnen und Fachfrauen sind willkommen. Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen in 2020 ist sowohl für Studentinnen als auch erwerbstätige Frauen kostenlos. Anmeldungen sind über die Websites möglich:

Melli Beese Interaktiver Stadtspaziergang: Auf den Spuren von Melli Beese am 16. August 2020

Das politische und kulturelle Leben in Berlin wurde und wird von starken, empfindsamen, mutigen und dem jeweiligen Zeitgeist vorausschauenden Frauen mitgestaltet. Wer war Melli Beese? Ihr Name sagt nicht vielen Menschen etwas, doch zu Unrecht, denn sie war die erste Frau, die in Deutschland gegen extreme Widerstände den Pilotenschein machte. Vorher hatte sie sich in Schweden bereits zur Bildhauerin ausbilden lassen, da Frauen damals an deutschen Universitäten noch nicht zugelassen waren. Sie tat alles, um ihren Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Außerdem träumte sie davon, das Fliegen aus der Nische zu holen und eine zivile Luftfahrt zu etablieren. Doch der erste Weltkrieg machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Spaziergang erfahren Sie mehr über das Leben dieser damaligen Ausnahmefrau und finden Antworten auf die Fragen: Wie können wir uns heute von ihrer visionären Kraft für unser Leben inspirieren lassen? Welche Träume braucht es für die Gegenwart und wie können wir zu deren Erfüllung beitragen? mehr

Rosa Luxemburg Interaktiver Stadtspaziergang: Auf den Spuren von Rosa Luxemburg am 30. August 2020

In der Reihe: Lebenswege - Lebensorte. Auf den Spuren von Frauen, die Berlin bewegt haben, begeben Sie sich bei diesem Stadtspaziergang auf die Spuren der polnisch-jüdischen Revolutionärin Rosa Luxemburg. Sie war eine der wichtigsten Vertreterinnen der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und sie kann uns mit ihren Gedanken, ihrem unerschrockenen Auftreten und Engagement für eine gerechtere, menschenfreundliche und friedliche Welt ermutigen, unseren eigenen Weg zu finden und uns selbst für die brennenden politischen Themen der Gegenwart einzusetzen. Auf dem Stadtspaziergang begehen Sie Straßen und Orte in Berlin, die mit dem Leben und Schaffen von Rosa Luxemburg verbunden sind und werden neben den bekannten biografischen Fakten auch die persönlicheren Seiten der Person erkunden, die hinter diesem berühmten Namen steckt. mehr

Demokratie braucht Feminismus Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten am 31. August 2020

Angriffe auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und feministische Errungenschaften rücken auch online verstärkt in unser Blickfeld. Diskussionen um die Einführung der Ehe für alle oder die #metoo-Debatte zeigen dies auf. Gerade in den sozialen Medien wird deutlich, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, antifeministischen Argumentationen entgegenzutreten und geschlechter-demokratische Positionen sichtbar zu machen. Das zweistündige Online-Seminar bietet dabei einen Einstieg in die Thematik. Was ist Antifeminismus überhaupt und wie können wir ihn online erkennen? Welche Strategien gibt es, um auf antifeministische Aussagen zu reagieren? Anhand typischer antifeministischer Argumente sollen eigene Gesprächsstrategien und Möglichkeiten der Positionierung ausprobiert werden. Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs und textbasierten Diskussionsmethoden. Für die Teilnahme sind ein Computer und Internetanschluss, jedoch keine Kamera oder Headset notwendig. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Feministische Zeitpolitik Für eine feministische Zeitpolitik: Gewerkschaftliche Blicke auf Systemrelevanz und Sorgearbeit – Onlinefachkonferenz vom 11.-12. September

Bei dieser Fachkonferenz kommt das Verhältnis zwischen Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit auf den Prüfstand. Diskutiert werden sollen gesellschaftliche Transformationsprozesse und die notwendige Aufwertung systemrelevanter Sorgeberufe in Bildung und Erziehung. In den sogenannten Frauenberufen vollzieht sich ein Wandel, auch weil die jüngere Generation neue Vorstellungen von Leben und Arbeiten, Geschlecht und Arbeit, geteilter Erziehungsarbeit sowie dem Verhältnis von Lohn- und Zeitpolitik hat. Die Fachkonferenz ist so gestaltet, dass sie neben Vorträgen viel Raum zum Austausch und zur fachlichen Vertiefung bietet. Anmeldeschluss ist der 12. August 2020. Informationen zum Programm und den Anmeldeformalitäten finden Sie hier

Logo Loccum Digitalisierung, Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung – Unterschiedliche Auswirkungen für Frauen und Männer? Online Tagung am 16. und 17. September 2020

Bringt die Digitalisierung neue Impulse für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt? Oder führt sie – wie hinsichtlich des Home-Office‘ in der Corona-Krise gerade viel diskutiert – zu einer Verstärkung traditioneller Rollenverteilungen? Ermöglichen neue Freiheiten die Verbindung von Erwerbstätigkeit und Lebensentwürfen oder untergraben sie soziale Sicherung und tarifpartnerschaftliche Aushandlungsprozesse? Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion dieser Fragen in einer Online-Veranstaltung zu beteiligen. Die Evangelische Akademie Loccum lädt ein, sich an der Diskussion dieser Fragen in einer Online-Veranstaltung zu beteiligen. Den vollständigen Programmablauf finden Sie hier. Darin finden Sie ebenfalls einen Link zur Anmeldung.

Antifeminismus Antifeminismus – eine alte Ideologie und ihre Rolle in modernen Kämpfen um Gleichheit | Ad-hoc-Gruppe auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 14.-25. September 2020 in Berlin

Misogynie und Antifeminismus spielen eine zentrale Rolle in den Ideologien und Mobilisierungsversuchen antiegalitärer Akteur*innen, Netzwerke und Gruppen. In dieser Ad-Hoc-Gruppe sollen Forschungen zusammengetragen werden, welche zeitgenössische misogyne und antifeministische Erscheinungsformen und deren Verschränkungen mit anderen abwertenden und antiegalitären Ideologien untersuchen. Die Ad-Hoc Gruppe widmet sich mit der Betrachtung von antiegalitären Ideologien dem zentralen Thema des Kongresses „Gesellschaft unter Spannung“, indem sie die Abwehrkämpfe gegen eine offene, egalitäre Gesellschaft betrachtet. Antifeminismus und Misogynie nehmen hierbei als Brückennarrative eine zentrale aber bisher weitgehend unterforschte Rolle der Kämpfe gegen egalitäre Gesellschaftsentwürfe ein. Mit sich verändernden gesellschaftlichen Realitäten und Normen hin zu einer egalitäreren Gesellschaft hat sich auch der Antifeminismus gewandelt und gängige Argumentationsmuster haben sich verschoben. Heute wird nicht mehr davor gewarnt, dass das Wahlrecht für Frauen zum Verfall der patriarchal organisierten Familie führt. Vielmehr wird in einer modernisierten Form antifeministischer Argumentationen behauptet, dass die Gleichstellung der Geschlechter schon längst umgesetzt sei, mehr noch die Geschlechterordnung sich längst gedreht habe. Ziel der Ad-hoc Gruppe ist es verschiedene Forschungsansätze in einen Austausch zu bringen. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Hochschule und Politik

Mächtige Männer - Ohnmächtige Frauen?

Steinzeitliche Künstlerinnen, reiche Fürstinnen aus der Bronzezeit und Äxte schwingende Wikingerinnen gab es tatsächlich. Das zeigen immer mehr Funde und wissenschaftliche Untersuchungen. Eine neue Forscher*innengeneration deckt mithilfe modernster Analyseverfahren archäologische Irrtümer auf. Die klassischen Rollenbilder von Mann und Frau stehen auf dem Prüfstand und beginnen zunehmend zu bröckeln. Weltweit gibt es noch viele Beispiele, wie neue oder neu interpretierte Funde den Blick auf die Geschlechterrollen verändern können. „Terra X“ deckt wissenschaftliche Irrtümer auf, berichtet von aktuellen Grabungen und erzählt von den Wendepunkten, die tatsächlich zur Benachteiligung der Frau führten. zum Video

Newsletter der bukof-Kommission „Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen“

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt stellt in allen gesellschaftlichen Bereichen ein überwiegend tabuisiertes und oftmals unterschätztes Problem dar. Hochschulen als Arbeits- und Ausbildungsstätten sind diesbezüglich leider keine Schutzräume. Um das Thema im Bewusstsein zu halten und zu informieren, gibt die Kommission „Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen etwa halbjährlich einen Newsletter heraus. Die Kommission zielt auf den Abbau von Benachteiligungen von Frauen im Studium und im Berufsleben durch sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Sie setzt sich dafür ein, dass Maßnahmen zur Prävention und die Etablierung adäquater Interventionsmöglichkeiten umgesetzt werden. Den aktuellen Newsletter finden Sie hier
Alle Infos zur Arbeit der Kommission finden Sie auf der Webseite der Kommission unter https://bukof.de/kommissionen-liste/sexualisierte-diskriminierung-und-gewalt/

Open Access Helpdesk gestartet

Im Rahmen des am 1.12.2019 gestarteten, BMBF-geförderten Projekts „open-access.network“ wurde ein individuelles Open-Access-Beratungsprogramm gestartet. Der „Open Access Helpdesk“ (zu erreichen unter https://open-access.net/informationen-zu-open-access/helpdesk) richtet sich in erster Linie an Wissenschaftler*innen, die hier Antworten auf ihre speziellen Fragen erhalten können. Die drei zentralen Ziele des Projekts sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung sowie die Vernetzung der bestehenden Community. Hierfür hat sich ein Verbund an Projektpartner*innen zusammengefunden, die eine umfassende und vielfältige Expertise bei der Informationsbereitstellung, dem Kompetenzaufbau und der Vernetzung zu Open Access mitbringen und seit vielen Jahren sehr aktive Mitgestalter*innen der Open-Access-Community sind. Darüber hinaus verfügen die Mitarbeiter*innen des Projektes über langjährige Beratungspraxis und können Anfragen schnell und kompetent beantworten. Mehr zum Projekt finden Sie hier

Handlungsempfehlungen Genderwissen für die IT-Branche

Zum Abschluss des Verbundprojekts „GEWINN“ sind Handlungsempfehlungen und „Best Practices“ erschienen. Sie enthalten praktisches Genderwissen für die IT-Branche und zeigen auf, wie Unternehmen Diversity fördern können. Bei der Arbeit in den Reallaboren haben sich fünf Querschnittsthemen herauskristallisiert, die aus Genderperspektive für Unternehmen eine Rolle spielten: „Employer Branding“, „Netzwerke“, „Organisationale Barrieren“, „Standort und Branche“ und „Ressourcen“. Die „Best Practices“ dokumentieren die wichtigsten Erkenntnisse zu diesen Querschnittsthemen. Bei fünf Fachtagen in deutschen Großstädten wurden Kernthemen bearbeitet: „Agilität in der Softwareentwicklung“, „Organisationskulturen in der IT“, „Neue Wege im HR-Management", „Gender in algorithmischen Systemen“ und „Weibliche IT-Talente: entdecken, fördern, sichern!". Die nun veröffentlichen Handlungsempfehlungen bündeln die Erkenntnisse aus dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zu den Themen. Die „Best Practices“ und Handlungsempfehlungen stehen kostenlos zum Download zur Verfügung unter www.gender-wissen-informatik.de/best-practice sowie www.gender-wissen-informatik.de/handlungsempfehlungen

Geschlechterpolitik in Zeiten von Corona – Ergebnisse einer Umfrage unter den Frauen- und Gleichstellungsakteur*innen der außeruniversitären Forschungsorganisationen und Hochschulen

Im Mai 2020 haben die Allianz der Gleichstellungsbeauftragten der außeruniversitären Forschungsorganisationen (AGbaF) und die bukof gemeinsam eine Umfrage unter den Frauen- und Gleichstellungsakteur*innen in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen durchgeführt. Anlässe hierfür waren die alarmierenden Befunde über die Verstärkung der strukturellen Benachteiligung von Wissenschaftlerinnen und weiterer Statusgruppen in den jeweiligen Organisationen seit Beginn der Corona-Pandemie. Ziel der im Mai 2020 lancierten Umfrage war es, durch standardisierte Nachfragen und damit quantifizierbare Rückmeldungen eine solide Datenbasis aus den jeweiligen Organisationen zur Gleichstellungssituation und eine Grundlage für gleichstellungsorientierten Handlungsbedarf zu erhalten. Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier

Geschlechtergerecht aus der Krise?

Eine neue Ausgabe des zwd-POLITIKMAGAZINs ist erschienen. Pandemie-bedingt ist diese Ausgabe auf die Situation von Frauen in der Corona-Krise und Auswege aus der Krise fokussiert.  Die Titelgeschichte gilt der Frage, ob die Politik in der Lage sein wird, für einen geschlechtergerechten Umgang mit der Corona-Krise zu sorgen. zwd-Herausgeber Holger H. Lührig befasst sich mit verschiedenen Initiativen aus Wissenschaft und von führenden Frauenorganisationen. Sie alle verlangten vom Bund und den Ländern, dem Rückfall in längst überwunden geglaubte Rollenklischees in Familien als Folge der Corona-Pandemie entgegenzutreten. In diesem Zusammenhang wird auch das milliardenschwere Konjunkturprogramm unter geschlechterpolitischen Gesichtspunkten unter der Fragestellung beleuchtet: Inwiefern sind die Maßnahmen der Regierung tatsächlich an dem von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) betonten Grundsatz „Keine Staatshilfen ohne Frauenförderung“ ausgerichtet? Diese und weitere interessante Schwerpunkte können Sie in der aktuellen Ausgabe des zwd-Magazins digital nachlesen. Die Ausgabe im PDF-Format können Sie hier herunterladen.

Neues Informationsangebot zu Geschlechtergerechtigkeit und Wissenschaft auf dem CEWS-Portal

Die Themenseite „Geschlechtsbezogene und sexualisierte Gewalt in der Wissenschaft“ bietet einen Überblick über die internationale Forschungsliteratur, Befragungsstudien, Ressourcen und Schulungsmaterialien, sie verweist auf Positionspapiere und Leitfäden für die Wissenschaft und bietet Informationen zum rechtlichen Hintergrund der Situation in Deutschland. Da das Thema vor allem im angelsächsischen Raum beforscht wird, sind die verlinkten Texte, Studien und anderen Materialien vorrangig in englischer Sprache. Diese Zusammenstellung folgt einem feministischen Verständnis von Gewalt, welches nichtkörperliche Gewaltakte, beispielsweise sexistische Hassrede im Internet, miteinschließt. Zielgruppe dieser Materialsammlung sind Instituts- und Gleichstellungsverantwortliche aus Wissenschaftseinrichtungen, Forschende aus den Sozialwissenschaften sowie andere am Thema interessierte Wissenschaftler*innen. Von Gewalt und sexueller Belästigung betroffene Personen wenden sich bitte direkt an Beratungseinrichtungen an ihren Hochschulen oder Forschungseinrichtungen bzw. an lokale Beratungsstellen oder die Polizei. zur Themenseite
In diesem Zusammenhang und bezugnehmend auf die neue Themenseite ist eine neue Ausgabe des CEWS-Journals zum Schwerpunktthema: Geschlechtsbezogene und sexualisierte Gewalt in der Wissenschaft erschienen. Die aktuelle Ausgabe des Journals finden Sie hier

Zielkonflikte: Was Professor*innen über Gleichstellung denken

Anerkennung in der Wissenschaft ist eng an die Erwartung gekoppelt, sichtbaren Output in Form von hoch gerankten Zeitschriftenbeiträgen und eingeworbenen Drittmitteln zu erzeugen. Vor dieser Erwartung sind vermeintlich alle gleich, so das tradierte Selbstverständnis der akademischen Welt. Ob sich etwas an diesem Selbstverständnis durch die Erfahrungen in der Pandemie verändert, ist eine offene Frage. Der vermeintlich geschlechtsblinde Leistungsimperativ scheint jedoch so tief im Glauben dieser Statusgruppe verankert zu sein, dass ein kurz- oder mittelfristiger Wandel sehr voraussetzungsvoll ist. Im Rahmen einer Studie zum Gleichstellungswissen und Gleichstellungshandeln von Professor_innen von Ute Klammer, Lara Altenstädter, Ralitsa Petrova-Stoyanov und Eva Wegrzyn wurden 40 nach Fachzugehörigkeit, Forschungs- und Gremienerfahrung ausgewählte Professor*innen mithilfe von problemzentrierten Leitfäden interviewt. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was wissen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer über Gleichstellung und wie richten sie ihr Handeln danach aus? Begleitend zu den Interviews mit den Professor*innen wurden Dokumentenanalysen durchgeführt und Gleichstellungsexpert*innen an Hochschulen befragt. zu den Ergebnissen der Studie

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Letzte Änderung: 31.07.2020 - Ansprechpartner: Webmaster