Newsletter Dezember 2018

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Inhalt:

  1. Aktuelles
  2. Förderungen und Preise
  3. Veranstaltungen
  4. Nachrichten aus Hochschule und Politik

 


 

AKTUELLES


Universität Magdeburg erhält Audit der Hochschulrektorenkonferenz zur Internationalisierung

Die Internationalisierung ist ein zentrales Element der Profilbildung und Weiterentwicklung in Lehre und Forschung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das bescheinigt das Zertifikat zum Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Dr. Uwe Genetzke, Dezernent Akademisches Auslandsamt der Universität Magdeburg, Anfang Dezember entgegen nehmen konnte. Die Universität hatte sich der Herausforderung der Auditierung und damit der Schärfung ihrer strategischen Ausrichtung zur Internationalisierung gestellt. Hier gibt es mehr Informationen.


Masterstudiengänge der Universität Magdeburg erhielten im CHE-Ranking Spitzenbewertungen

Masterstudiengänge der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gehören bundesweit zur Spitzengruppe bei der Bewertung durch Studierende. Das bescheinigen die Ergebnisse des aktuellen Online-Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Im Fach Mathematik erreichte die Universität Magdeburg Spitzenergebnisse bei der Bewertung der allgemeinen Studiensituation, der Unterstützung im Studium und der Prüfungen. „Die insgesamt sehr guten CHE-Bewertungen zeigen, dass sich Masterstudierende in der Mathematik den Studienort suchen, an dem sie mit den Studienbedingungen zufrieden sind“, schätzt Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau, Dekan der Fakultät für Mathematik, ein. Weitere Informationen gibt es hier.


Universität Magdeburg qualifiziert sich für das Professorinnenprogramm III

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzepts im Rahmen der Antragstellung des Professorinnenprogramms III positiv bewertet und kann nun am anschließenden Antragsverfahren teilnehmen. 2017 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die dritte, bis 2022 währende Programmphase beschlossen, in der nun die ersten Auswahlentscheidungen getroffen wurden. 111 Hochschulen aus allen 16 Ländern haben sich an dieser ersten Auswahlrunde der aktuellen Phase des Professorinnenprogramms beteiligt. 86 Hochschulen haben ein unabhängiges Begutachtungsgremium mit ihren gleichstellungspolitischen Strukturen und Maßnahmen überzeugt. Dieses positive Ergebnis berechtigt sie bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren im Professorinnenprogramm zu beantragen und die frei werden. Die Hochschulen haben im Rahmen des Programms zahlreiche gleichstellungsfördernde Maßnahmen und Aktivitäten für die Zielgruppen des Programms Professorinnen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studentinnen in Fächern, in denen sie unterrepräsentiert sind sowie zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium/ Wissenschaft und Familie umgesetzt. Die Programmevaluation der zweiten Phase und die Gesamtevaluation zeigen, dass der Anteil von Frauen an den Professuren an deutschen Hochschulen während der Laufzeit insgesamt stärker angestiegen ist, als nach dem Trend der Vorjahre zu erwarten gewesen wäre. Weitere Informationen gibt es hier.


Angebote der Frühjahrsakademie stehen online

Die Angebote der Frühjahrsakademie im Rahmen des künftigen Hochschuldidaktikzertifikats stehen online. Die Anmeldefrist für alle Angebote ist der 11.03.2019. Alle Angebote und Informationen rund um das Zertifikat finden Sie hier.


Antrittsvorlesung der neuen Inhaberin der Dorothea-Erxleben-Gastprofessur Prof. Elena Azanon am 21.01.2019

Am 21.01.2019 ab 15:00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum wird die Antrittsvorlesung von Prof. Elena Azanon stattfinden, die seit Mai 2018 die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur innehat. Der Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften lädt hierzu zum Thema "Feeling touch, but where? How the brain remaps tactile coordinates for multisensory perception" ein. Die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur dient als wichtiges Instrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der OVGU.


Erstmalige Besetzung der Gastprofessur mit Teildenomination Gender zum 01.12.2018

Am 01.12.2018 wird die Soziologin, Prof. Andrea Wolffram, als erste Inhaberin der neuen Gastprofessur mit Teildenomination Gender an der OVGU tätig. Die Gastprofessur wird im Wechsel mit der etablierten Dorothea-Erxleben-Gastprofessur für 2 Jahre besetzt und soll Genderforschung in die Fachdisziplinen der Universität einfließen lassen. Frau Prof. Wolffram wird in der Fakultät für Maschinenbau angesiedelt. Sie hat an den Universitäten Regensburg und Hannover studiert und 2002 an der TU Braunschweig promoviert. Von 2003 bis 2008 war sie als Postdoktorandin an der TU Hamburg-Harburg tätig. Seit 2009 forscht sie an der RWTH Aachen zu Gender- und Diversity-Themen und hat vielzählige Projekte in diesem Bereich geleitet. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Analyse von Wissenschaftskarrieren und Geschlecht in technischen Disziplinen im deutschen Hochschul- und Forschungssystem und dessen Organisationswandel. Ein weiterer Fokus richtet sich auf genderrelevante Dimensionen und Effekte der Technikgestaltung, deren Erforschung sie in den nächsten 2,5 Jahren an der OVGU nachgehen wird.


Qualifizierungsprogramm COMETiN startet ab April 2019 in die neue Runde - Bewerbungsfrist bis 01. März 2019

COMETiN - Das Qualifizierungsprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen richtet sich an Frauen, die ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten wollen und eine Professur oder eine andere Leitungsfunktion in Wissenschaft und Forschung anstreben. Das Programm bietet die Möglichkeit, sich im Rahmen verschiedener Module kontinuierlich und nachhaltig mit der Planung und Umsetzung ihrer Karriereschritte auseinanderzusetzen, ihre akademischen Schlüsselqualifikationen zu erweitern sowie fördernde Beziehungen zu Wissenschaftler*innen aufzubauen. Das Programm unterstützt die individuelle Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen ab der Promotionsphase. Teilnehmen können Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Fachrichtungen. Der nächste Durchgang startet am 09. April 2019. Die Bewerbungsfrist endet am 01. März 2019. Zur Anmeldung geht es hier.


Projektmanagement für Post Docs als Zertifikatskurs der Graduate Academy

Die Graduate Academy bietet ab Januar 2018 einen modularen Zertifikatskurs Projektmanagement speziell für Post Docs an. In vier Modulen von Januar bis Juni 2019 erwerben (angehende) Projektleiter und -leiterinnen umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten in der Planung, Steuerung und Leitung von wissenschaftlichen Projekten. In dem Kurs besteht die Möglichkeit, eigene Projekte in die Fallarbeit einzubringen. Der Kurs ist auch geeignet zur Vorbereitung auf berufliche Aufgaben im Projektmanagement außerhalb der Akademia. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier und über die Ansprechpartnerin, Annette Hoeschen.


Karriereberatung der Graduate Academy

Die Graduate Academy bietet eine Karrieresprechstunde für Promovierende und PostDocs an. In der Sprechstunde erhalten Sie Beratung zu Ihrer Bewerbung in der Wirtschaft mit Promotion (Bewerbungsmappencheck). Außerdem stehen Ihnen die Academy für Ihre weitere berufliche Orientierung zur Verfügung. Die Sprechstunde findet dienstags von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Gebäude 18, Raum 255 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können auch sehr gern einen individuellen Termin vereinbaren: annette.hoeschen@ovgu.de Tel.: 0391-67-57341


DocAGs gründen

Die Graduate Academy möchte die Eigenständigkeit und Selbstorganisation von Promovierenden unterstützen, sich zu "peer-mentoring-Gruppen" zusammenzufinden. Als Gruppe von mindestens 5 Promovierenden können Sie sich zu einer DocAG zusammenschließen und haben dann die Möglichkeit, für selbstorganisierte Workshops und die Einladung von Gästen für Vorträge o.ä. Mittel zu beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier und über die Ansprechpartnerin, Barbara Witter.


2. Interdisziplinäre Ringvorlesung "Neue Perspektiven: Genderforschung in MINT- und Humanwissenschaften"

Im Wintersemester 2018/19 findet an der OVGU die Interdisziplinäre Ringvorlesung "Neue Perspektiven: Genderforschung in den MINT- und Humanwissenschaften" montags von 13:00 - 15:00 Uhr in Gebäude 40B Raum 238 (FHW-Campus) statt. Geschlechterforschung resp. Genderforschung hat in den letzten Jahren zahlreiche Erkenntnisse und Impulse gesetzt, die vor allem im  naturwissenschaftlichen Bereich zu neuen Perspektiven geführt haben. Auf der Basis aktueller fachwissenschaftlicher Verortungen und Diskurse soll eruiert werden, ob und welche Genderperspektiven Forschung befruchten und neuartige Fragestellungen ermöglichen. Als Vortragende sind exzellente Wissenschaftlerinnen eingeladen, die zu Themen forschen, welche auch in den Fachbereichen und Forschungsschwerpunkten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bearbeitet werden. Weitere Informationen finden Sie online auf der BfG-Website oder als Übersicht.

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FÖRDERUNGEN UND PREISE


EU Preis für Women Innovators - Bewerbung bis 16.01.2019

Für den 'EU Prize for Women Innovators' können sich Frauen aus den EU-Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten bewerben, die erfolgreich ein Unternehmen gegründet und eine Innovation in den Markt gebracht haben. Es werden drei Preise über 100.000 Euro und einer über 50.000 Euro vergeben. Frauen sind bei der Gründung innovativer Unternehmen unterrepräsentiert. Dies ist ein ungenutztes Potenzial für Europa, das alle verfügbaren Ressourcen optimieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Lösungen für unsere gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden. Dieses Preisverleihungsprogramm würdigt die Rolle von Frauen bei der Verwirklichung wegweisender Innovationen am Markt und ihre herausragenden Leistungen bei der Führung von innovativen Unternehmen. Der "EU Prize for Women Innovators" wird an bis zu vier weibliche Innovatoren vergeben, die durch die Umwandlung von Ideen in neue und fortschrittliche Produkte und/ oder Dienstleistungen zum Nutzen europäischer Bürger die größten Auswirkungen auf das Innovationssystem haben. Themen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.


Ralf-Dahrendorf-Preis für den Europäischen Forschungsraum bis 12.02.2019

Mit dem Ralf-Dahrendorf-Preis ehrt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die herausragende Leistung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in EU-Forschungsprojekten. Sechs Preisträgerinnen und Preisträger können 2019 in einer festlichen Verleihung zum ersten Mal die Auszeichnung erhalten, die mit bis zu 50.000 Euro Förderung verbunden ist. Der Preis fördert Wissenschaftskommunikation: Die Erkenntnisse aus der Forschung sollen mit der Gesellschaft geteilt werden. So können mehr Menschen von den Ergebnissen aus EU-geförderten Projekten erfahren und darüber diskutieren. Bewerbungsfrist ist der 12. Februar 2019. Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und zur Förderbekanntmachung finden Sie hier.


Ausschreibungsstart Deutscher Studienpreis 2019 bis 01.03.2019

Der Wettbewerb richtet sich an Promovierte aller Fachrichtungen, die im Jahr 2018 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten und zählt mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 01. März 2019. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich online anmelden. Nähere Informationen gibt es hier.


Öffnung der Ausschreibungen des Arbeitsprogramms 2019 im Programmteil 6 von Horizont 2020

Die EU-Kommission hat am 06.11.2018 die Ausschreibungen des Arbeitsprogramms 2019 im Programmteil "6. Gesellschaftliche Herausforderung: Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften" (Societal Challenge 6 SC6) von Horizont 2020, dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, geöffnet. Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge von Verbünden mit Partner/innen aus mindestens drei Ländern läuft bis zum 14.03.2019. In den drei Calls "Migration", "Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution" und "Governance for the future" sind 24 Topics mit einem Gesamtbudget von circa 160 Mio. ausgeschrieben. Die gesamte Themenliste und die Links zu den einzelnen Topics finden Sie auf der Internetpräsenz der Nationalen Kontaktstelle Gesellschaft. In allen drei Calls werden explizit geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven zu aktuell drängenden Themen wie Integration von Geflüchteten, Digitalisierung, gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit, Extremismus, kultureller Identität, sozialer Ungleichheit u.a. gesucht.


Reisefonds für Wissenschaftlerinnen

Ab September bietet das Büro für Gleichstellungsfragen wieder die Möglichkeit, Anträge zu Tagungsreisen und Forschungsaufenthalten für Wissenschaftlerinnen der OVGU finanziell zu unterstützen. Die Förderung ist dabei von den verfügbaren Mitteln abhängig und begrenzt. Gefördert werden kann die aktive Teilnahme an Tagungen, Workshops und Kongressen im In- und Ausland. Eine aktive Teilnahme setzt die Präsentation eines Posters oder eines Vortrags bei der Veranstaltung voraus. Hier geht es zur Antragstellung und weiteren Informationen.


Abschlussstipendium für Promovierende mit Familienverantwortung und Finanzierungslücke

Promovierende mit Familienverantwortung (z. B. Kinderbetreuung, Elternpflege)  und Finanzierungslücke können sich um ein Abschlussstipendium für die finale Phase ihrer Promotion bewerben. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Referentin des Büros für Gleichstellungsfragen unter irene.koch@ovgu.de

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VERANSTALTUNGEN


Buchvorstellung "Frauen in Sachsen-Anhalt" am 17.01.2019

Am 17. Januar 2019 um 17:15 Uhr in der Ratsdiele im Alten Rathaus lädt Prof. Eva Labouvie, Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte der Neuzeit mit Schwerpunkt Geschlechterforschung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zur Buchvorstellung des zweiten Bandes zu "Frauen in Sachsen-Anhalt. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945" ein. Das Lexikon stellt Frauen vom 19. Jahrhundert bis 1945 vor, die im Raum des heutigen Sachsen-Anhalts und zum Teil weit darüber hinaus in ganz unterschiedlichen Bereichen Besonderes geleistet haben. Weitere Informationen finden Sie hier.


Ringvorlesung "crisis. crisis. crisis - Krisendynamiken der Demokratie, des Geschlechterverhältnisses und der Nachhaltigkeit" an der Hochschule Merseburg

Die Hochschule Merseburg lädt im Rahmen des Projekts FEM POWER zur Ringvorlesung "crisis. crisis. crisis - Krisendynamiken der Demokratie, des Geschlechterverhältnisses und der Nachhaltigkeit" ab dem 04.12.2018 bis 22.01.2019 ab 17 Uhr ins Theater am Campus ein. Das Poster zur Vorlesung finden Sie hier. Der Eintritt ist frei und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zu den Referent*innen und den Beiträgen finden Sie auf der Webseite.


Abschlusstagung des Projekts "FRUIT: Frauen in IT" am 24. und 25.01.2019 in Berlin

Wie muss ein Studiengang gestaltet werden, damit er für Frauen attraktiv wird? Dieser Frage geht das CHE Centrum für Hochschulentwicklung im BMBF geförderten Projekt „FRUIT: Frauen in IT“ nach. Im Rahmen des Projekts wurden vier Aspekte der Gestaltung von Studiengängen untersucht: Die inhaltliche Gestaltung, die Möglichkeiten der Flexibilisierung des Studiums, der Praxisbezug von Studieninhalten und die Digitalisierung der Lehre. Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung lädt zur Tagung am 24./25. Januar 2019 in Berlin ein. Auf der zweitägigen Tagung werden am ersten Tag die Projektergebnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen präsentiert, Studiengänge so zu gestalten, dass mehr Frauen sich für sie entscheiden und diese auch nicht abbrechen. Die Ergebnisse des Projektes zeigen jedoch: Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen hinsichtlich ihrer Wünsche und Bedürfnisse für ein erfolgreiches Informatikstudium sind gar nicht so groß. Von Verbesserungen in der Studiengangsgestaltung würden somit beide Geschlechter profitieren. Aber wie geht es dann weiter? Was kommt nach dem Studium? Warum ist es für Arbeitgeber(innen) wichtig, dass mehr Frauen Informatik studieren? Welche Anforderungen haben Arbeitgeber(innen) an das Studium? Diesen Fragen widmet sich der zweite Tagungstag. Das detaillierte vorläufige Programm und das Online-Anmeldeformular finden Sie hier. Inhaltliche Rückfragen beantwortet Dr. Isabel Roessler, organisatorische Informationen erhalten Sie bei Alexandra Tegethoff.


10. meccanica feminale 2019 (19.02.-23.02.2019) an der Universität Stuttgart, Campus Vaihingen

Die Frühjahrshochschule soll Studentinnen und interessierte berufstätige Fachfrauen aus dem Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und verwandten Fachrichtungen vernetzen. Über 40 spannende Kurse, Seminare und Workshops werden angeboten, zum Beispiel zu den Themen künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Sensorik, Wasser-Management, MATLAB, LaTeX, Excel VBA, Race Car Aerodynamics, Hyperschallflug, Qualitätsmanagement, "YES WE SCAN" und Soft/ Social Skill Kurse zu Industrie 4.0, Businessplanung und Karriere-Entwicklung. Zur Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 07.01.2019) und Kursübersicht geht es hier.


herCAREER - Karrieremesse für Absolventinnen, Frauen in Fach- und Führungspositionen sowie Gründerinnen am 10. und 11.10.2019

Die herCAREER ist die Leitmesse für die weibliche Karriereplanung und hat vor wenigen Wochen über 5.500 Besucher/innen aus dem gesamten Bundesgebiet nach München gebracht. Über 220 Aussteller/innen und Partner/innen sowie mehr als 450 Role Models, Insider und Experten/-innen waren - überwiegend - durch die ausstellenden Unternehmen ins Messeprogramm eingebunden. Die herCAREER ist weit mehr als eine Jobmesse. Sie steht für das Thema Gender Equality wie kein anderes Format und initiiert die Netzwerkbildung sowie den Austausch über New Work und Digitalisierung. Die Gespräche von Bewerber/innen mit Mitarbeiter/innen aus Fachabteilungen und Human Resources stehen dabei klar im Fokus. Die herCAREER fördert diesen Austausch, indem sie Einblicke in Unternehmen ermöglicht, die weit über die Informationen auf Karriere-Webseiten hinausgehen. Die Messe ist der Hotspot für Frauen, die sich je nach Lebensphase für die Jobsuche, die Persönlichkeitsentwicklung oder auch die, die die Unternehmensentwicklung in Hubs, Acceleratoren und/oder Inkubatoren mitgestalten wollen. Die nächste Karrieremesse findet am 10. und 11. Oktober 2019 in München statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite.



Das CEWS - Center of Excellence Women and Science - Veranstaltungskalender online 

Das EU-Büro des BMBF - Veranstaltungskalender online 

Horizont 2020 - Veranstaltungskalender online

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NACHRICHTEN AUS HOCHSCHULE UND POLITIK


Umfrage unter europäischen Wissenschaftlerinnen bis 31.12.2018

Die European Platform of Women Scientists (EPWS) hat Mitte November 2018 eine Befragung aller Wissenschaftlerinnen in Europa begonnen. Sie richtet sich an alle Wissenschaftlerinnen, die in der Forschung tätig sind, sei es an öffentlichen oder privaten Einrichtungen, Universitäten, Hochschulen für angewandte Forschung, Forschungseinrichtungen, Unternehmen etc. Die Befragung hat zum Ziel:

  • Informationen zu Bedürfnissen von Wissenschaftlerinnen zusammenzutragen auf allen Karrierestufen und in allen Disziplinen,
  • Wissenschaftlerinnen darin zu unterstützen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und ihre Karriere zu entwickeln,
  • eine Bewertung von beruflichen Netzwerken durch Wissenschaftlerinnen und ihre Erwartungen an solche Netzwerke zu erfassen und
  • seitens EPWS erforderliche Aktivitäten und unterstützenswerte Politiken zu eruieren.

Wichtig ist, dass sich aus jedem Land ein ausreichender Anteil an Wissenschaftlerinnen an der Umfrage beteiligt, um zu aussagekräftigen Ergebnisse zu kommen. Geben Sie die Informationen daher gern an Ihre Einrichtung bzw. Ihre Kolleginnen weiter. Die Befragung erfolgt auf Englisch und wird anonym durchgeführt; sie ist bis zum 31. Dezember 2018 zugänglich.


Fit für Open Science!

Das EU-Projekt Foster hat ein Toolkit mit zehn kostenfreien, ein- bis zweistündigen Online-Kursen für die praktische Umsetzung von Open Science entwickelt. Jeder Kurs hat einen eigenen Schwerpunkt, wie z. B. "Managing and Sharing Research Data", "Open Access Publishing" oder "Open Licensing". Mehr Informationen gibt es hier.


Gemeinsamer Wahlaufruf - Mehr Frauen in die Politik!

Die Koordinierungsstelle für Genderforschung und Chancengleichheit berichtet im aktuellen Rundbrief über den gemeinsamen Wahlaufruf der Landtagspräsidentin, der Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2019 finden in Sachsen-Anhalt Kommunalwahlen und Europawahlen statt. In den kommenden Monaten werden die Parteien ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominieren, Listen aufstellen und Direktkandidaturen benennen. Der Frauenanteil im Landtag von Sachsen-Anhalt beträgt derzeit knapp 20 %, in den kommunalpolitischen Vertretungen ebenfalls durchschnittlich 20 %, wobei eine große Spannbreite zwischen den einzelnen Parlamenten und den Fraktionen besteht. Noch immer gibt es Kommunalvertretungen ganz ohne Frauen. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist dies bedenklich. Es steht zu befürchten, dass der Frauenanteil bei den anstehenden Wahlen sogar zurückgehen wird. Nach der Landtagswahl 2016 sank die Frauenquote in den Fraktionen durchschnittlich um 8 Prozent. Die letzten Wahlen in den anderen Bundesländern lassen erahnen, dass sich dieser Trend auch bei der Europawahl und bei den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt fortsetzen wird. Eine lebendige Demokratie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Zusammensetzung der Parlamente die Bevölkerung möglichst realistisch abbildet. Leider sind Mandatsträgerinnen immer noch unterrepräsentiert. Das ist ein Umstand, den wir gemeinsam ändern wollen. Mehr Frauen in den Parlamenten beleben durch neue und andere Sichtweisen nachweislich die Politik. Im Koalitionsvertrag „Zukunftschancen für Sachsen-Anhalt verlässlich, gerecht, nachhaltig“ haben die regierenden Parteien vereinbart zu prüfen, ob ein verfassungskonformes Paritégesetz auf den Weg gebracht werden kann, das Regelungen sowohl für die kommunale Ebene als auch die Landesebene enthält. Sollte eine solche Gesetzesänderung möglich sein, wird sie aber aufgrund der langen Vorlaufzeiten vor den nächsten Wahlen nicht mehr in Kraft treten können. Deshalb werden alle Parteien in Sachsen-Anhalt aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Frauenanteil in den Kommunalvertretungen und im Europaparlament zu erhöhen. Besonders wichtig für die Zusammensetzung des Europaparlaments und der Kommunalvertretungen sind Direktmandate, die möglichst viele Frauen inne haben.


Qualitatives Berichtswesen im Rahmen der "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" der DFG

In der Mitgliederversammlung am 4. Juli 2018 in Bonn haben die Mitgliedseinrichtungen die Umsetzung des qualitativen Berichtswesens im Rahmen der "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" der DFG einstimmig beschlossen. Die Mitglieder wollen künftig alle zwei Jahre qualitative, schlanke Berichte zu zwei wechselnden Schwerpunktthemen einreichen und sich hierzu frei von Wettbewerb austauschen. Als Schwerpunktthemen für die ersten zwei Berichte wurde beschlossen (1) Entlastung von Wissenschaftlerinnen für die Gremienarbeit und  (2) Rekrutierungsverfahren zur Gewinnung von Wissenschaftlerinnen. Für die Berichte stehen ein Leitfaden und Muster auf der Website der DFG zur Verfügung. Die Berichte sollen bis 31. Januar 2019 eingereicht werden.


Weiterentwicklung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG hin zu Diversität

In den Leitfäden zur Antragstellung sollen Antragstellende zukünftig zur Reflexion hinsichtlich der Relevanz von Geschlecht und Vielfältigkeit in der Durchführung ihrer Forschungsprojekte angeregt werden. Ziel ist es, "blinde Flecken" in der Forschung und in Projekten durch die fehlende Beachtung von Geschlecht und anderen Vielfältigkeits-Dimensionen zu vermeiden. Zudem wird in den Leitfäden dazu ermutigt werden, dass Vielfältigkeit bei der Zusammensetzung der Projektarbeitsgruppe, und somit eine Perspektivenvielfalt, angemessen berücksichtigt wird. Um die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen an den DFG-Verfahren zu erhöhen, solle zudem bei Ausschreibungen Angehörige, des in der jeweiligen Disziplin auf Leitungsebene unterrepräsentierten Geschlechts zur Antragstellung explizit aufgefordert werden - in den meisten Fällen werden dies Wissenschaftlerinnen sein. Die "Information für die Wissenschaft Nr. 33" vom 04. Juli 2018 können Sie hier auf der Website der DFG nachlesen.

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English Newsletter

 

Content:

  1. News
  2. Funding Opportunities, Awards
  3. Events
  4. University and Politics Press Review 


NEWS 


University of Magdeburg receives Audit of the German Rectors' Conference on Internationalisation

Internationalisation is a central element of profile building and further development in teaching and research at Otto-von-Guericke University Magdeburg. This is confirmed by the certificate for the audit "Internationalisierung der Hochschulen" issued by the Hochschulrektorenkonferenz (HRK) to Dr. Uwe Genetzke, Head of the Akademisches Auslandsamtat the University of Magdeburg, at the beginning of December. The university had taken up the challenge of auditing and thus sharpening its strategic orientation towards internationalisation. Click here for more information.


Magdeburg University's Master's programmes received top ratings in the CHE ranking

Master's programmes at Otto-von-Guericke University Magdeburg are among the best in Germany in terms of student assessment. This is confirmed by the results of the current online university ranking of the Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). In mathematics, the University of Magdeburg achieved top results in the evaluation of the general study situation, the support during studies and the examinations. "The overall very good CHE ratings show that Master's students are looking for a place to study mathematics where they are satisfied with the study conditions," says Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau, Dean of the Faculty of Mathematics. Further information can be found here.


University of Magdeburg qualifies for the Professorinnenprogramm III

The Otto-von-Guericke-University Magdeburg was positively evaluated with its equal opportunities future concept in the context of the application of the Professorinnenprogramm III and can now participate in the subsequent application procedure. In 2017, the Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) decided on the third programme phase, lasting until 2022, in which the first selection decisions were made. 111 universities from all 16 countries took part in this first selection round of the current phase of the Women Professors Programme. 86 universities convinced an independent review panel with their equal opportunities structures and measures. This positive result entitles them to apply for up to three start-up grants for the first appointment of women to unlimited W2 or W3 professorships in the Professorinnenprogramm, which become available. Within the framework of the programme, the universities have implemented numerous equal opportunities measures and activities for the programme's target groups - female professors, young female scientists and female students in subjects in which they are underrepresented - as well as for improving the compatibility of studies/ science and family. The programme evaluation of the second phase and the overall evaluation show that the proportion of women in professorships at German higher education institutions has increased more strongly during the period than would have been expected according to the trend of previous years. Further information can be found here.


Offers of the Spring Academy are online

The offers of the Spring Academy within the framework of the future university didactics certificate are online. The registration deadline for all offers is 11.03.2019. All offers and information about the certificate can be found here.


Inaugural lecture of the new holder of the Dorothea Erxleben Visiting Professorship Prof. Elena Azanon on 21.01.2019

The inaugural lecture of Prof. Elena Azanon, who has held the Dorothea Erxleben Visiting Professorship since May 2018, will take place on 21.01.2019 at 3 p.m. at the International Meeting Centre. The Dean of the Faculty of Natural Sciences is inviting you to join him on the theme "Feeling touch, but where? How the brain remaps tactile coordinates for multisensory perception". The Dorothea Erxleben Guest Professorship serves as an important instrument for increasing the competitiveness and attractiveness of the OVGU.


First guest professorship with partial denomination Gender on 01.12.2018

On 01.12.2018 the sociologist, Prof. Andrea Wolffram, will become the first holder of the new guest professorship with partial denomination gender at the OVGU. The guest professorship will alternate with the established Dorothea Erxleben guest professorship for 2 years and is intended to integrate gender research into the specialist disciplines of the university. Prof. Wolffram will be located in the Faculty of Mechanical Engineering. She studied at the Universities of Regensburg and Hanover and received her doctorate at the TU Braunschweig in 2002. From 2003 to 2008 she worked as a postdoc at the TU Hamburg-Harburg. Since 2009 she has been researching gender and diversity issues at RWTH Aachen University and has led numerous projects in this field. Her work focuses on the analysis of scientific careers and gender in technical disciplines in the German higher education and research system and its organisational change. A further focus is on gender-relevant dimensions and effects of technology design, which she will investigate at the OVGU over the next 2.5 years.


Qualification program COMETiN starts the new round from April 2019 - Application deadline 01.03.2019

COMETiN - The Qualification Programme for female young ycientists is aimed at women who want to actively shape their professional future and aspire to a professorship or other management position in science and research. The programme offers the opportunity to continuously and sustainably deal with the planning and implementation of their career steps within the framework of various modules, to expand their key academic qualifications and to establish supportive relationships with scientists. The programme supports the individual career development of female scientists from the doctoral phase onwards. The programme is open to all female scientists from all disciplines. The next round will start on 09 April 2019. The application deadline is 01 March 2019. Click here to register.


Project Management for Post Docs as a Certificate Course of the Graduate Academy

From January 2018, the Graduate Academy will offer a modular project management certificate course specifically for post docs. In four modules from January to June 2019, (prospective) project managers will acquire extensive knowledge and skills in the planning, control and management of scientific projects. The course offers the opportunity to bring your own projects into the case work. The course is also suitable for preparation for professional tasks in project management outside the academy. More information and the possibility to register is available here and through the contact person, Annette Hoeschen.


Career advice from the Graduate Academy

The Graduate Academy offers a career consultation hour for doctoral students and postdocs. During the consultation hour you will receive advice on your application in the economy with a doctorate (application portfolio check). The Academy is also at your disposal for further professional orientation. The office hours take place on Tuesdays from 9.00 to 11.00 a.m. in Building 18, Room 255. Registration is not required. You are also very welcome to make an individual appointment with Annette Hoeschen


Found DocAGs

The Graduate Academy would like to support the independence and self-organisation of doctoral students to form peer mentoring groups. As a group of at least 5 doctoral students, you can join together to form a DocAG and then have the opportunity to apply funds for self-organized workshops and to invite guests to lectures or similar events. Further information can be found here and via the contact person, Barbara Witter.


2nd Interdisciplinary Lecture Series "New Perspectives: Gender Research in MINT and Human Sciences"

In the winter semester 2018/19 the interdisciplinary lecture series "New Perspectives: Gender Research in the MINT and Human Sciences" takes place on Mondays from 13:00 - 15:00 in building 40B Room 238 (FHW Campus). In recent years, gender research has provided numerous insights and impulses that have led to new perspectives, particularly in the natural sciences. On the basis of current scientific localisations and discourses, the aim is to find out whether and which gender perspectives stimulate research and enable new types of research. As lecturers, excellent female scientists are invited to conduct research on topics that are also dealt with in the departments and research foci of the Otto-von-Guericke-University Magdeburg. Further information can be found online on the BfG website or as an overview.

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FUNDING OPPORTUNITIES AND AWARDS


EU Prize for Women Innovators - Application until 16.01.2019

The 'EU Prize for Women Innovators' is open to women from EU Member States or Associated States who have successfully started a business and brought an innovation to market. Three prizes of 100,000 euros and one of 50,000 euros will be awarded. Women are under-represented in the creation of innovative companies. This is an untapped potential for Europe, which must optimise all available resources to remain competitive and to find solutions to our societal challenges. This awards programme recognises the role of women in delivering market-leading innovation and excellence in leading innovative companies. The EU Prize for Women Innovators is awarded to up to four female innovators who have the greatest impact on the innovation system by transforming ideas into new and advanced products and/ or services for the benefit of European citizens. Topics and application modalities can be found here.


Ralf Dahrendorf Prize for the European Research Area until 12.02.2019

With the Ralf Dahrendorf Award, the Bundesministerium für Bildung und Forschung honours the outstanding achievements of scientists in EU research projects. In 2019, six prizewinners will be able to receive the award for the first time in a festive award ceremony, which is associated with funding of up to 50,000 euros. The prize promotes science communication: the findings from research are to be shared with society. In this way, more people can learn about and discuss the results of EU-funded projects. The application deadline is 12 February 2019. Further information on the application requirements and the funding announcement can be found here.


Start of call for tenders German Study Award 2019 to 01.03.2019

The competition is aimed at doctoral candidates from all disciplines who submitted an excellent dissertation of particular social importance in 2018. It is under the patronage of the President of the Bundestag and, with three top prizes of 25,000 euros each, is one of the most highly endowed German prizes for young researchers. The closing date for entries for the current competition is 01 March 2019. Participants can register online. Further information can be found here.


Opening of the calls for tender of the 2019 work programme in part 6 of the Horizon 2020 programme

On 6th of November 2018, the European Commission opened the calls for proposals for the 2019 work programme in the programme section "6th societal challenge: Europe in a changing world: inclusive, innovative and reflective societies" (Societal Challenge 6 - SC6) of Horizon 2020, the EU framework programme for research and innovation. The deadline for submission of project proposals by consortia with partners from at least three countries is 14 March 2019. 24 topics with a total budget of approximately 160 million have been announced in the three calls "Migration", "Socioeconomic and cultural transformations in the context of the 4th Industrial Revolution" and "Governance for the future". The entire list of topics and the links to the individual topics can be found on the website of the Nationale Kontaktstelle Gesellschaft. In all three calls, explicit humanities and social science perspectives are sought on current pressing topics such as the integration of the fugitives, digitalisation, social innovation, extremism, cultural identity, social inequality, etc. The calls are also published on the website of the Nationale Kontaktstelle Gesellschaft.


Travel funds for female scientists

From September, the Office for Equal Opportunities will once again offer women scientists at the OVGU the opportunity to apply for financial support for conference trips and research visits. Funding depends on the resources available and is limited. Active participation in conferences, workshops and congresses at home and abroad can be promoted. Active participation requires the presentation of a poster or a lecture at the event. Click here for application and further information.


Scholarship for dotoral candidates with family responsibilities and financial gaps

Doctoral candidates with family responsibilities (e.g. childcare, parental care) and a financial gap can apply for a final scholarship for the final phase of their doctorate. Applications can be submitted at any time. Further information and application forms can be found here. If you have any questions, please contact the Office for Gender Equality at irene.koch@ovgu.de.

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EVENTS


Book presentation "Frauen in Sachsen-Anhalt" on 17.01.2019

On 17 January 2019 at 5:15 p.m. (Ratsdiele im Alten Rathaus), Prof. Eva Labouvie, holder of the Chair for Modern History with a focus on Gender Studies at the Otto-von-Guericke University Magdeburg, will present the second volume of the book "Frauen in Sachsen-Anhalt. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945". The encyclopedia presents women from the 19th century to 1945 who have achieved something special in the area of present-day Saxony-Anhalt and, in some cases, far beyond. Further information can be found here.


Lecture series "crisis. crisis. crisis - crisis dynamics of democracy, gender relations and sustainability" at the Merseburg University of Applied Sciences

Within the framework of the FEM POWER project, the Merseburg University of Applied Sciences invites you to the lecture series "crisis. crisis. crisis - crisis dynamics of democracy, gender relations and sustainability" from 04.12.2018 to 22.01.2019 from 5 p.m. in the Theater am Campus. You can find the poster of the lecture here. Admission is free and all those interested are cordially invited. Further information on the speakers and the contributions can be found on the website.


Final conference of the project "FRUIT: Women in IT" on 24. and 25.01.2019 in Berlin

How must a course of study be designed so that it becomes attractive for women? The CHE Centre for Higher Education Development in the BMBF-funded project "FRUIT: Women in IT" is investigating this question. Within the framework of the project, four aspects of the design of study programmes were examined: The content design, the possibilities of making studies more flexible, the practical relevance of study content and the digitalisation of teaching. The CHE Center for Higher Education Development invites you to its conference on January 24/25, 2019 in Berlin. On the first day of the two-day conference, the project results and concrete recommendations for action will be presented, with the aim of designing study programmes in such a way that more women decide in favour of them and do not abandon them. The results of the project show however: The differences between men and women regarding their desires and needs for a successful computer science study are not so large at all. Thus, both sexes would benefit from improvements in the course design. But what happens next? What happens after graduation? Why is it important for employers that more women study computer science? What demands do employers make on their studies? The second day of the conference will be devoted to these questions. The detailed preliminary programme and the online registration form can be found here. Dr. Isabel Roessler will be happy to answer any questions you may have regarding the content of the programme, and Alexandra Tegethoff can provide you with organisational information.


10. meccanica feminale 2019 (19.02.-23.02.2019) at the University of Stuttgart, Vaihingen Campus

The spring university is to network female students and interested working women specialists from the range mechanical engineering, electro-technology and related fields. Over 40 exciting courses, seminars and workshops will be offered, for example on artificial intelligence, electromobility, sensor technology, water management, MATLAB, LaTeX, Excel VBA, race car aerodynamics, hypersonic flight, quality management, "YES WE SCAN" and soft/social skills courses on industry 4.0, business planning and career development. To register (registration deadline is 07.01.2019) and course overview click here.


 herCAREER - Career fair for graduates, women in specialist and management positions and founders on 10. and 11.10.2019

herCAREER is the leading trade fair for female career planning and a few weeks ago brought over 5,500 visitors from all over Germany to Munich. More than 220 exhibitors and partners as well as more than 450 role models, insiders and experts were - mainly - involved in the trade fair programme by the exhibiting companies. herCAREER is far more than just a job fair. It stands for the topic of gender equality like no other format and initiates the formation of networks as well as the exchange about new work and digitisation. The discussions between applicants and employees from specialist departments and human resources are clearly in the focus. herCAREER promotes this exchange by providing insights into companies that go far beyond the information on career websites. The fair is a hotspot for women who, depending on their stage in life, want to find a job, develop their personality or help shape corporate development in hubs, accelerators and/or incubators. The next career fair will take place on 10 and 11 October 2019 in Munich. Further information can be found on the website.



The CEWS - Center of Excellence Women and Scienceevent calendar online

EU Office of the BMBF - event calendar online 

Horizon 2020 - event calendar online

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UNIVERSITY AND POLITICS PRESS REVIEW   


Survey among European female scientists until 31.12.2018

The European Platform of Women Scientists (EPWS) launched a survey of all women scientists in Europe in mid-November 2018. It is aimed at all women scientists working in research, be it at public or private institutions, universities, universities of applied research, research institutions, companies, etc. The survey has the goal:

  • to gather information on the needs of women scientists - at all career levels and in all disciplines,
  • to support women scientists in improving their working conditions and developing their careers,
  • to record an assessment of professional networks by female scientists and their expectations of such networks, and
  • to identify activities and policies that EPWS needs to support.

It is important that a sufficient number of women scientists from each country take part in the survey in order to obtain meaningful results. Therefore, please feel free to pass this information on to your institution or to your colleagues. The survey will be conducted anonymously in English and will be open until 31 December 2018.


Fit for Open Science!

The EU project Foster has developed a toolkit with ten free online courses of one to two hours for the practical implementation of Open Science. Each course has its own focus, such as "Managing and Sharing Research Data", "Open Access Publishing" or "Open Licensing". More information can be found here.


Common Election Call - More Women in Politics!

In its current newsletter, the Koordinierungsstelle für Genderforschung und Chancengleichheit reports on the joint election appeal of the President of the State Parliament, the Minister of Justice and Equality of the State of Saxony-Anhalt and the Women's Council of the State of Saxony-Anhalt. Local and European elections will be held in Saxony-Anhalt in 2019. In the coming months, the parties will nominate their candidates, draw up lists and nominate direct candidates. The proportion of women in Saxony-Anhalt's state parliament is currently just under 20%, and in the local political representations also an average of 20%, with a wide range between the individual parliaments and the parliamentary groups. Municipal representations still exist without women. 100 years after the introduction of women's suffrage, this is worrying. It is to be feared that the proportion of women will even fall in the forthcoming elections. After the 2016 state elections, the proportion of women in the parliamentary groups fell by an average of 8 per cent. The last elections in the other federal states suggest that this trend will also continue in the European elections and in the local elections in Saxony-Anhalt. One of the characteristics of a vibrant democracy is that the composition of the parliaments reflects the population as realistically as possible. Unfortunately, elected representatives are still underrepresented. That is a circumstance that we want to change together. It has been proven that more women in parliaments enliven politics through new and different perspectives. In the coalition agreement "Zukunftschancen für Sachsen-Anhalt verlässlich, gerecht, nachhaltig", the governing parties have agreed to examine whether a constitutionally compliant parity law can be introduced that contains regulations for both the local and state levels. Should such an amendment to the law be possible, it will no longer be able to enter into force due to the long lead times before the next elections. Therefore, all parties in Saxony-Anhalt are called upon to take appropriate measures to increase the proportion of women in local councils and in the European Parliament. Direct mandates, which are held by as many women as possible, are particularly important for the composition of the European Parliament and local councils.


Qualitative reporting within the framework of the DFG's "Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards"

At the General Assembly on 4th of July 2018 in Bonn, the member institutions unanimously approved the implementation of qualitative reporting within the framework of the DFG's "Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards". In future, the members will submit qualitative, streamlined reports on two changing priority topics every two years and exchange information on these topics free of competition. The main topics decided for the first two reports were (1) to ease the workload of female scientists on committees and (2) to introduce recruitment procedures for female scientists. A guideline and sample reports are available on the DFG's website. The reports should be submitted by 31 January 2019.


Further development of the DFG's research-oriented gender equality standards towards diversity

In the application guidelines, applicants will be encouraged to reflect on the relevance of gender and diversity in the implementation of their research projects. The aim is to avoid "blind spots" in research and projects by not taking gender and other diversity dimensions into account. Furthermore, the guidelines will encourage diversity in the composition of the project working group, and thus a diversity of perspectives, to be adequately taken into account. In order to increase the participation of female researchers in the DFG procedures, members of the gender under-represented at management level in the respective discipline should also be explicitly invited to submit proposals - in most cases these will be female researchers. Information for Science No. 33 of 4th of July 2018 can be found hereon the DFG's website.

German


 

 

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